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GEOINFORMATION:
Gastechniker mit mobilem digitalem Assistenten
Die Servicetechniker für das Gasnetz der Eon Bayern AG werden künftig von sogenannten Mobile Digital Assistents (MDAs) zu ihrem Einsatzort dirigiert. Ein Probebetrieb in drei Kundencentern verlief so erfolgreich, dass das System jetzt bayernweit eingeführt werden soll.
 

Den Auftrag zur Installation einer Software zur Optimierung des Störungsdienstes, mit der auch die etwa 200 mobilen digitalen Assistenten verwaltet werden, bekam die Intergraph (Deutschland) GmbH. Mit den MDAs werden alle Gasservice-Techniker der Eon Bayern AG ausgerüstet. Ermutigt durch die positiven Erfahrungen bei der Eon Thüringer Energie AG, die das System schon einsetzt, haben die Bayern das Störungsmanagement zunächst getestet. Dazu stattete Intergraph die Zentrale mit den Kernkomponenten des Systems, der Erfassung und GIS-Anbindung aus. An dem Probebetrieb waren drei Kundencenter mit jeweils sechs mobilen Endgeräten beteiligt. Nach erfolgreicher Probephase entschloss man sich zur Ausweitung des Systems auf alle Gasservicetechniker.

Die Eon Bayern beliefert Kunden in einem Gebiet von etwa 54 000 m2 mit Strom, Erdgas und Wärme. Dank des elektronischen System sollen jetzt die Techniker Störungen im Erdgasnetz schneller beheben können. Dazu bekommen sie über das System schon vor der Fahrt zum Einsatzort wichtige Informationen über die Art der Störung mitgeteilt.

Das Störungsmanagement soll künftig außerdem dafür sorgen, dass die Techniker alarmiert werden, die dem Einsatzort am nächsten sind. Dazu sendet jedes Einsatzfahrzeug regelmäßig ein GPS-Signal, das im Störungsfall in der Zentrale ausgelesen wird. Der nächste Techniker bekommt per Funk (GPRS) einen Auftrag auf seinen MDA. Auf dem mobilen Gerät ist auch ein Navigationssystem installiert, das ihn zum Einsatzort leitet, erläutert Intergraph. Nach erfolgter Arbeit könne der Außendienstler den Auftrag mit seinem MDA als erledigt melden, Informationen über die Störungsursache und -behebung erfassen oder in der Zentrale weitere Maßnahmen wie zum Beispiel eine Reparatur einleiten. Alle Störungen werden in einer zentralen Datenbank hinterlegt und können ausgewertet werden. So lasse sich auch ein Nachweis erbringen, innerhalb welcher Zeit der Servicetechniker an der Störungsstelle eingetroffen ist.


 
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Dienstag, 30.05.2006, 11:58 Uhr