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STROMPREISE:
Gutachten: EVU zocken ab
Der Bund der Energieverbraucher e.V. (BDE), Rheinbreitbach, hat gezeigt, dass die angehobenen Strompreise für Solarenergie und Kraft-Wärme-Kopplung von im Bundesschnitt 1,5 Pf./kWh weit über den tatsächlichen Mehrbelastungen der Energieversorgungsunternehmen (EVU) liegen.
 
Haushalte und Gewerbekunden müssen diesen Aufpreis seit dem eingeführten Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) und dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWK) zusätzlich zahlen. Das Gutachten des Aachener Büros für Energiewirtschaft und technische Planung (BET), auf das sich der Bund der Energieverbraucher stützt, geht von gerechtfertigten 0,33 Pf./kWh Aufpreis aus, da die Belastungen der Strompreise durch das Stromeinspeisegesetz mit Erlass des EEG weggefallen seien. Dadurch seien die Strompreise entlastet worden, so dass die EVU im Bundesschnitt nur um 0,12 Pf./kWh bis 0,15 Pf./kWh mehr belastet wurden.
Auch das KWK-Gesetz könne nicht als Rechtfertigung für die um 1,5 Pf./kWh-erhöhten Strompreise dienen, da die höheren Kosten der KWK-Anlagen bereits vor dem Gesetz in die Preise eingerechnet wurden. Bei einer Umlage auf alle Stromkunden sollten daher nicht mehr als 0,32 Pf./kWh anfallen. Außerdem sollten die EVU gegenüber ihren Kunden belegen, wie hoch ihre Mehrbelastungen waren, forderte der gemeinnützige Verein.
Nach Angaben des BDE hätten viele Gewerbebetriebe die erhöhten Strompreise nicht akzeptiert und entsprechende Aufschläge nicht oder nur unter Vorbehalt bezahlt. Eine Reihe von Musterprozessen, die die rechtliche Lage klären sollen, seien die Folge.

 
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Donnerstag, 19.07.2001, 11:18 Uhr