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PREISE:
Kartellbeschwerde gegen HEW und Heingas
Der Bund der Energieverbraucher e.V. (BDE) mit Sitz in Rheinbreitbach hat gegen die Hamburger Gaswerke HeinGas und die Hamburgische Electricitäts-Werke AG (HEW) Kartellbeschwerde wegen überhöhter Strom- und Gaspreise eingereicht.
 

Wie der Bund mitteilte, habe HeinGas angekündigt, seine Gastarife trotz einer günstigen Geschäftslage in den kommenden Monaten zu erhöhen. Nachdem die Hamburger Gaskunden ihren Versorger nicht frei wählen können, habe HeinGas eine Monopolstellung, so der BDE. Das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) schreibe vor, dass die Preise so festzusetzen seien, wie sie sich bei wirksamem Wettbewerb ergeben würden. Mit dieser Vorgabe sei eine Preisanhebung angesichts der Gewinnsteigerung von HeinGas im vergangenen Jahr (von 22,5 auf 30,4 Mio. Euro) unmöglich, argumentiert der Bund weiter. Das Unternehmen verstoße deshalb mit der Preisanhebung gegen das GWB. Neben der Kartellbeschwerde beim Bundeskartellamt habe der Bund zudem die EU-Wettbewerbskommission von dem Vorgang informiert.

Auch die HEW-Stromkunden bezahlen nach Ansicht der Energieverbraucher zuviel: Für Privatkunden biete der Hamburger Versorger zwei Tarife an, bei denen unterschiedliche Kalkulationsverfahren der Netzentgelte angewendet werde. Dabei bestehe der Verdacht, dass eine Kundengruppe zu hohe Netznutzungsentgelte berechnet bekommen habe, so der Bund.


 
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Montag, 02.06.2003, 10:59 Uhr