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KRAFTWERKE:
Kleine grüne Schritte
Deutlich höhere Wirkungsgrade werden bei den neuen im Bau befindlichen oder geplanten Kraftwerken angestrebt. Dabei spielt auch die Verbesserung von Kraftwerkskomponenten eine wichtige Rolle.
 

Neue Werkstoffe für Kessel und Turbinen erlauben es, die Dampftemperatur anzuheben und damit den Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken deutlich zu erhöhen. Doch auch mit der Verbesserung der Kraftwerkskomponenten lassen sich weiter Wirkungsgradgewinne erzielen – und zwar mit durchaus attraktiven Investitionskosten, wie die Tabelle zeigt, die Dr. Wolfgang Horrighs von der Rattinger Balcke-Dürr GmbH zusammengestellt hat.

Mit verbesserten Komponenten können auch bestehende Kraftwerke nachgerüstet werden; die so erzielten Wirkungsgradgewinne führen dann nicht nur zu Brennstoffeinsparungen, sondern senken auch die CO2-Emissionen und verringern so den Bedarf an Emissionszertifikaten. Letzteres dürfte angesichts der bevorstehenden Umstellung der Zertifikatezuteilung auf ein Benchmark-System auch für Altanlagen für die Betreiber ein besonders interessanter Aspekt werden. Ein weiteres Argument für den Einsatz verbesserter Kraftwerkskomponenten ist ihr Beitrag zur gleichzeitigen Steigerung der Anlagenverfügbarkeit.

Für die Nachrüstung spricht auch, dass damit bei verbesserter Wirtschaftlichkeit die Lebensdauer der Kraftwerke verlängert wird, womit sich die Zeitachse des Kraftwerkserneuerungsprogrammes zumindest etwas verschieben lässt. Dies schafft zusätzliche Spielräume für Investitionsentscheidungen, bis die Beurteilung der politisch gesetzten Rahmenbedingungen vor allem beim Emissionshandel auch über 2012 hinaus möglich wird.

Die Tabelle zu dem Artikel finden Sie hier: www.emvg.de/ftp/kleineschritte.pdf  


 
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Dienstag, 03.04.2007, 10:30 Uhr