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Enerige & Management > IT - Künstliche Intelligenz schützt Umspannwerke
Bild: Nmedia, Fotolia
IT:
Künstliche Intelligenz schützt Umspannwerke
Im Zuge des Smart Grid wird die digitale Kommunikation im Stromnetz immer umfangreicher - und damit auch die Angriffsfläche für IT-Angriffe. Künstliche Intelligenz soll helfen.
 
Umspannwerke und Ortsnetzstationen sind wesentliche Teile des Energieversorgungsnetzes. Durch die zunehmende Digitalisierung der Netze ist der Einsatz von IT- und Kommunikationstechnologien in diesen Anlagen mittlerweile Stand der Technik. "Dadurch ergibt sich ein beträchtliches Gefährdungspotenzial durch Cyber-Angriffe", warnt Paul Tavolato, Forscher am Institut für IT Sicherheitsforschung der FH St. Pölten in Österreich.

Tavolato hat laut einer Mitteilung des Institutes gemeinsam mit Partner von der Siemens AG Österreich und der Wels Strom GmbH ein Überwachunssystem für das Automatisierungsnetz in Umspannwerken erforscht und auf dessen Durchführbarkeit untersucht. 

Das System basiert auf einer Mustererkennung. Dabei lernt es mit Hilfe von Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) das Normalverhalten des Datenverkehrs in einem Umspannwerke und nutzt dieses Wissen zur Überwachung des laufenden Betriebs: "Abweichungen zum Normalbetrieb erkennt das System dann in Echtzeit und kann Alarm schlagen", erläutert Tavolato.

Die Besonderheit der Lösung im Projekt "Substation Security" ist die Tatsache, dass dieses System mit beschränkten Hardwareressourcen auskommt und daher als Embedded System direkt innerhalb des Automatisierungsnetzes agieren kann. Die Siemens AG Österreich will auf Basis der Projektergebnisse das Warnsystem zur Produktreife entwickeln.

 
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