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Enerige & Management > Beteiligung - Leipzig bekräftigt Interesse an VNG
Bild: VNG
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Leipzig bekräftigt Interesse an VNG
Die Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV) hat dem Oldenburger Energieversorger EWE ein unverbindliches Kaufangebot für dessen VNG-Aktienpaket gemacht.
 
Die künftige Gesellschafterstruktur beim Leipziger Gasgroßhändler und -importeur Verbundnetz Gas AG (VNG) ist weiter ungewiss. Der aktuelle Mehrheitsgesellschafter, die Oldenburger EWE AG, ist noch unentschieden, ob er die Beteiligung halten oder verkaufen soll. Die Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV), kommunale Holding der Stadtwerke Leipzig, hat sich als Käufer für EWE-Anteile an VNG ins Gespräch gebracht, weil die Stadt den Unternehmensstandort und damit Arbeitsplätze sowie Gewerbesteuereinnahmen für die Messestadt sichern will.

Verhandlungen zwischen LVV und EWE laufen seit Monaten, seit 13. Juli liegt „ein indikatives Angebot“ für den Erwerb von Anteilen an der Verbundnetz Gas AG (VNG) auf dem Tisch, wie ein LVV-Sprecher bestätigt. Ein finales und verbindliches Angebot bedürfe weiterer Prüfung sowie der Zustimmung der Gremien. Als möglicher LVV-Partner wurde schon vor Monaten der australische Finanzinvestor Macquarie genannt.

Die EWE bestätigte, ein unverbindliches Angebot von LVV zu erwarten. Es werde nun in Ruhe geprüft, so ein Unternehmenssprecher. Zu den Inhalten des Angebots wollten sich beide Seiten nicht äußern.

Die LVV ist über die Verbundnetz Gas Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH (VUB) bereits mit 7,46 % an VNG beteiligt. Die Leipziger Holding verhandelt seit längerem auch mit den Stadtwerken Erfurt über den Kauf von deren VNG-Anteilen (4,21 %), konnte aber noch keine Vereinbarung über den Preis erzielen. Ziel dieser Verhandlungen ist, den in der VuB zusammengeschlossenen neun kommunalen VNG-Aktionären die Sperrminorität bei VNG zu sichern. Wenn der Kauf der EWE-Anteile gelingt, sind die Erfurter Anteile für Leipzig nicht mehr so wichtig.

Die EWE ist mit 63,7 % der Aktien Mehrheitseigentümer der VNG und gerade dabei, auch noch die Anteile der Gazprom Germania GmbH (10,52 %) zu übernehmen. Das LVV-Angebot ändere nichts daran, dass eine Vorentscheidung darüber, ob EWE seine VNG-Beteiligung behalten und weiterentwickeln oder das Unternehmen verkaufen werde, unterstrich der EWE-Sprecher.

 
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Mittwoch, 15.07.2015, 10:10 Uhr