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KLIMASCHUTZ:
Liechtenstein setzt auf Gold Standard
Um die Verpflichtungen des Kioto-Protokolls erfüllen zu können, reduziert das Fürstentum Liechtenstein seinen CO2-Ausstoß über Emissionsgutschriften, die nach dem Gold Standard zertifiziert wurden.
 
Nachdem das Liechtensteiner Parlament im April vergangenen Jahres die nötigen Finanzmittel für den Erwerb der 230 000 Emissionsgutschriften bewilligt hatte, habe sich das Fürstentum nun für die Beteiligung an einer Biogasanlage in Kambodscha entscheiden, teilte das Amt für Umweltschutz am 3. Februar mit. Das Klimaschutzprojekt war von der Schweizer Stiftung Myclimate vermittelt worden und fördere nach den Regeln des Clean Development Mechanism (CDM) zugleich auch die nachhaltige Entwicklung in dem südostasiatischen Königreich. Wie Regierungsrat Hugo Quaderer betonte, sei Liechtenstein das erste Land weltweit, das sich entschieden habe, alle im Ausland erworbenen Emissionsgutschriften nach dem Gold Standard zertifizieren zu lassen. Mit dem von der Schweizer Gold Standard Foundation entwickelten Qualitätssiegel können hochwertige CDM-Projekte ausgezeichnet werden.

Liechtenstein hatte 2004 das Kioto-Protokoll ratifiziert und sich verpflichtet, seinen Treibhausgas-Ausstoß um 8 % unter den Wert von 1990 zu senken. Dazu wurde ein Energieeffizienzgesetz verabschiedet und ein Maßnahmenplan Luft umgesetzt, um die CO2-Emissionen im Inland zu reduzieren. Aufgrund des „rasanten Wirtschaftswachstums" seien die Kioto-Ziele aber nicht allein mit inländischen Maßnahmen zu erreichen gewesen, weshalb jetzt zusätzliche Emissionszertifikate aufgekauft werden mussten, teilte das Amt für Umweltschutz mit.

 
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Mittwoch, 04.02.2009, 11:41 Uhr