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Enerige & Management > Stromspeicher - Lückenhafte Wertschöpfungskette
Bild: Fotolia.com, Dark Vectorangel
STROMSPEICHER:
Lückenhafte Wertschöpfungskette
Muss die Produktion für Batteriezellen in Deutschland angesiedelt sein? Henning Kagermann, der Vorsitzende der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) meint ja. Harald Binder, Geschäftsführer von BTC Technologies und einer der Gründer des Bundesverbands Energiespeicher, sieht dafür keine Notwendigkeit.
 
Nach Ansicht von Henning Kagermann, dem früheren SAP-Vorstandsvorsitzenden und derzeitigen Vorsitzende der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) müssen deutsche Hersteller bei der Produktion von Batteriezellen für Elektrofahrzeuge aufholen. Das Ziel, Leitanbieter in der Elektromobilität zu werden, müsse die gesamte Wertschöpfungskette einschließen, erklärte Kagermann gegenüber der Deutschen Presseagentur. Die Zellproduktion in Großserie sei derzeit noch das fehlende Glied. Asiatische Hersteller wie Panasonic, LG oder Toshiba sind hier führend, während deutsche Unternehmen den Markt für Batteriesysteme beherrschen.

Nach Ansicht von Harald Binder ist der Aufbau einer Massenproduktion von Zellen in Deutschland in erster Linie von industriepolitischen Überlegungen abhängig. Viel Sinn mache er seiner Meinung nach allerdings nicht, wie er gegenüber E&M powernews erklärte. Insbesondere bei stationären Batteriespeichersystemen stellen die Zellen nur einen relativ geringen Teil der Wertschöpfung dar. „Sie werden zu einem sogenannten Stack zusammengefügt und dann in ein Modul eingebaut“, so der promovierte Physiker und BTC-Geschäftsführer. Dazu komme noch ein Batteriemanagementsystem. „Daher denke ich, dass wir ohne eigene Zellproduktion gut leben können.“ Dies bedeute allerdings nicht, dass eine Massenproduktion in Deutschland nicht möglich sei. „Aber der Zug Richtung Asien ist nun einmal schon lange abgefahren, auch wenn in Deutschland sehr viel Entwicklungsarbeit geleistet worden ist“. Die Überführung des Know-how in die Produktion großer Stückzahlen sei jedoch nicht gelungen.

Agenturmeldungen zufolge sehen auch BMW und VW derzeit keine Notwendigkeit einer eigenen Zellproduktion. Entscheidend sei, dass es eine ausreichend große Zahl an Anbietern gebe und damit Wettbewerb, wird ein BMW-Sprecher zitiert.

 
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Freitag, 12.09.2014, 10:18 Uhr