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Enerige & Management > Klimaschutz - Mehr Anstrengung beim Klimaschutz
Bild: marcelheinzmann / Fotolia
KLIMASCHUTZ:
Mehr Anstrengung beim Klimaschutz
Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron Politik und Wirtschaft aufgerufen, sich stärker im Kampf gegen den Klimawandel zu engagieren.
 
Das Treffen, zu dem zahlreiche Staats- und Regierungschefs in die französische Hauptstadt kamen, sollte vor allem mehr Geld für den Klimaschutz mobilisieren. „Wir sind dabei, die Schlacht zu verlieren“, sagte Macron zum Auftakt des eintägigen Gipfels. Die Bundesregierung wurde von Umweltministerin Barbara Hendricks vertreten. Aus den USA nahmen der US-Botschafter und prominente Vertreter von der Westküste wie Arnold Schwarzenegger und der Schauspieler Leonardo di Caprio an der Konferenz teil. Mehr als 200 institutionelle Investoren sagten zu, den Druck auf die größten Produzenten von Treibhausgasen zu erhöhen. Die Weltbank kündigte an, ab 2019 keine Kredite mehr für die Förderung von Öl und Gas zu vergeben. Ausgenommen davon seien nur Gas-Projekte in den ärmsten Ländern.
 
Die EU-Kommission prüft, wie sie Investitionen der Banken in erneuerbare Energien fördern kann. Es gehe darum, neue Instrumente und Mittel zu schaffen, mit denen anspruchsvolle Ziele umgesetzt werden könnten, sagte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Paris. Dazu will die Kommission in den kommenden Monaten und Jahren eine umfangreichen „Aktionsplan“ umsetzen.
 
Um das Verhalten aller Akteure der „finanziellen Wertschöpfungskette“ klimafreundlicher zu machen, will die Kommission Anfang nächsten Jahres ein umfassendes Maßnahmenpaket vorlegen. Man arbeite insbesondere an einem „Klassifikationssystem für nachhaltige Finanzierung“, heißt es dazu in Brüssel. Es soll institutionellen Investoren ein standardisiertes Bewertungssystem für umwelt- und klimafreundliche Anlagen an die Hand geben.
 
Damit könnten „maßgeschneiderte Finanzprodukte“ entwickelt werden, die die Klimarisiken von Investitionen transparenter machen. Projekte mit positiven Klimawirkungen sollen so besser in den Kapitalmarkt integriert werden. Institutionelle Investoren und Anlage-Manager könnten ihre Mittel dann leichter und transparenter in solche Projekte lenken. Die Aufsichtsbehörden könnten Banken, die umwelt- und klimafreundliche Projekte finanzieren, dafür einen Rabatt bei den Kapitalanforderungen gewähren.
 
Die Kommission schätzt den zusätzlichen Finanzbedarf für den Umbau der europäischen Energiewirtschaft bis 2030 auf 180 Mrd. Euro pro Jahr. Das Geld soll überwiegend von privaten Investoren kommen. Aus dem EU-Haushalt werden 20 % von rund 130 Mrd. Euro im Jahr für unter anderem klimawirksame Projekte aufgewendet. 4 Mrd. Euro stellt die EU im Rahmen ihres „Externen Investmentfonds“ für Länder in Afrika und der unmittelbaren Nachbarschaft der Union zur Verfügung. Für den internationalen Klimafonds wenden die EU-Mitgliedsstaaten bis 2020 zwischen 19 und 20 Mrd. Euro auf.

 
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Mittwoch, 13.12.2017, 10:06 Uhr