• An allen Enden fester
  • OGE arbeitet mit Lkw-Herstellern zusammen
  • Verbände fordern mehr Hilfen bei Effizienz-Projekten
  • Vonovia will mehr Mieterstromanlagen bauen
  • Projektplaner von Amprion erhalten eigenes Bürogebäude
  • BEE: Energiewende braucht schnell mehr grüne Stromerzeugung
  • Aufbruch in die E-Luxusklasse mit reichlich Kilowatt
  • Feldversuch in Tamm macht Netze BW fit fürs Elektromobilität
  • Uniper klagt gegen niederländischen Kohleausstieg ohne Entschädigung
  • Netzagentur kürzt Gebotsvolumen um 250 MW
Enerige & Management > Veranstaltung - Mehr Energie für die Sektorkopplung
Bild: Fotolia.com, Les Cunliffe
VERANSTALTUNG:
Mehr Energie für die Sektorkopplung
Der Bundesverband Windenergie lädt zu einer zweitägigen Konferenz nach Berlin ein, um für einen verstärkten Einsatz aller Wind-to-X-Technologien zu werben.
 
An einer verstärkten Sektorkopplung, sprich dem vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien im Verkehrs-, Industrie- und Wärmesektor, führt aus klimapolitischen Gründen kein Weg vorbei. Um die Perspektiven und die nach wie vor bestehenden Hemmnisse für die Sektorkopplung auszuloten, veranstaltet der Bundesverband Windenergie (BWE) am 22. und 23. Oktober die Wind-to-X-Konferenz in Berlin.

„Die erneuerbaren Energien sind im Strommarkt zu einer wesentlichen Stütze geworden und übernehmen Schritt für Schritt weiter Verantwortung für das Gesamtsystem, was auch mit der Sektorkopplung möglich ist“, betonte BWE-Präsident Hermann Albers zur Motivation für die Veranstaltung. Er fordert vor allem mehr Engagement von Seiten der Bundesregierung für die Sektorkopplung: „Während die Bundesregierung für Fahrradhelme, den Rechtsstaat, das Impfen oder über Lebensmittelabfälle mit teils millionenschweren Kampagnen informiert, fehlt diese mutige Chancenkommunikation nach wie vor für eines der wichtigsten Projekte der Energiewende.“

Daran hat auch das vom sogenannten Klimaschutz-Kabinett am 20. September vorgestellte Eckpunktepapier wenig geändert: Von den gut 23 Seiten entfallen nur fünf Zeilen auf die Sektorkopplung.

Mehr Einsatz aus dem Berliner Regierungsviertel wünscht sich auch Stephan Frense. Die Technik für die Sektorkopplung sei einsatzbereit und eine Reihe von Unternehmen wollten „endlich in eine grüne Energiezukunft“ investieren, betont der Geschäftsführer der Arge Netz GmbH & Co. KG aus Nordfriesland: „Die jüngst ausgelobten Reallabore für Power-to-Gas und die bereits angekündigte Wasserstoffstrategie der Bundesregierung sind ein erster Schritt.“

Es müsste aber schnellsten einen Marktrahmen folgen, der für den Einsatz aus Windstrom umgewandelten Wasserstoff „mindestens drei Kernforderungen“ erfüllen sollte: Eine wirksame CO2-Bepreisung in allen Sektoren, eine zeitlich begrenzte Förderung für Elektrolyseure sowie den die Abschaffung aller Abgaben und Umlagen für die Elektrolyse analog zur besonderen Ausgleichsregelung.

Am ersten Tag der BWE-Konferenz kommt es zum Abschluss zu einer Podiumsdiskussion, bei der Strategien debattiert werden sollen, wie es mit der Sektorkopplung weitergehen muss. Zugesagt für diese Runde haben: Thomas Bareiß (Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium), Olaf Lies (Niedersachsen Umwelt- und Energieminister; SPD), Ingrid Nestle MdB (Energieexpertin der grünen Bundestagsfraktion) sowie der Rechtsanwalt Steffen Herz (Kanzlei von Bredow Valentin Herz)

Das gesamte Konferenzprogramm und das Anmeldeformular sind unter www.bwe-seminare.de/wind-to-x   zu finden.
 

 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 8.93
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Dienstag, 15.10.2019, 10:32 Uhr