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Enerige & Management > Studien - Mit Smart City das Klima schützen
Bild: Minerva Studio, Fotolia
STUDIEN:
Mit Smart City das Klima schützen
Beim Thema Smart City steht für die Mehrheit der Bevölkerung der Klimaschutz auf Platz eins.
 

Das geht aus einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts Innofact hervor. Sie entstand im Auftrag des kommunalen Energieversorgers Enercity aus Hannover. Befragt wurden 1.500 Personen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren, davon 500 im Hauptversorgungsgebiet Hannover.

Die Smart City beschreibt eine Stadt, die sich mit Hilfe innovativer Technologien an Bedürfnisse der Einwohner anpasst – sei es in den Bereichen Verkehr, Sicherheit oder Dienstleistungen, so die Aussage.

Besonders wichtig ist den Menschen dabei der Umweltaspekt: 68 % finden, dass bei der vernetzten Stadt eine bessere Luftqualität und mehr Klimaschutz eine Rolle spielen sollen, 65 % erhoffen sich den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. Auch intelligente Lichtsteuerung und dezentrale Energieerzeugung werden als relevant angesehen.

Bei der konkreten Ausgestaltung der Smart City sehen die Bürger vor allem lokale Akteure in der Verantwortung. Rund zwei Drittel finden, dass sich die kommunalen Energieversorger und die Stadtverwaltung um Entwicklung, Planung und Realisierung der Konzepte kümmern sollen. International agierende IT-Konzerne kann sich nur jeder Dritte als Smart-City-Umsetzer vorstellen.

Zwei Drittel der Befragten möchten in die Entwicklung der entsprechenden Konzepte eingebunden werden. Nur 15 % interessiert das Ganze nicht. Vom Leben in der Smart City erhofft sich knapp die Hälfte, Zeit einsparen zu können.

Viele stehen solchen Plänen aber auch kritisch gegenüber. Besonders technische Fragen und die Kosten stehen dabei im Mittelpunkt. 60 % halten die Dinge noch nicht für ausgereift. Dabei gibt es erwartungsgemäß Unterschiede bei den Altersgruppen: Die älteren Umfrageteilnehmer haben wesentlich mehr Bedenken als die jüngeren. Auch die Abhängigkeit von Maschinen und der Schutz der persönlichen Daten werfen Fragen auf: Mehr als jeder zweite gibt an, dass sich seine Einstellung zur Smart City deutlich verbessern würde, wenn der Datenschutz einen größeren Stellenwert hätte.

Nur jeder zehnte Befragte meint, dass in der öffentlichen Debatte um das Thema vernetzte Stadt die Bedürfnisse des Menschen im Fokus stehen. Und viele wissen gar nicht, um was es überhaupt geht: Während Smart Home für 91 % ein Begriff ist, erlangt die Smart City gerade einmal einen Bekanntheitsgrad von 42 %. „Die vernetzte Stadt muss eine Stadt von Bürgern für Bürger sein. Das bedeutet für alle Beteiligten, konstant im Dialog zu bleiben“, findet Enercity-Chefin Susanna Zapreva.


 
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Dienstag, 21.01.2020, 16:31 Uhr