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Netzzugang-Beschwerde in Brüssel
Der Bund der Energieverbraucher e.V. und der Deutsche Naturschutzring (DNR), als Dachverband der Natur- und Umweltverbände, haben heute in Brüssel Beschwerde bei der EU-Kommission wegen der mangelnden Umsetzung der EU-Richtlinie für den Strom- und Gasmarkt eingereicht.
 
Die Kommission soll aufgefordert werden, für einen diskriminierungsfreien Zugang zu den Strom- und Gasnetzen in Deutschland zu sorgen. Nach Einschätzung der beiden Verbände entstehe den privaten Haushalten in Deutschland aufgrund des fehlenden Wettbewerbes ein gravierender Schaden. Ein wirksamer Wettbewerb könnte zu sinkenden Strompreisen führen, wodurch Tarifkunden bis zu 30 % weniger bezahlen müssten. Zwar wären die Strompreise damit immer noch doppelt so hoch, wie die Tarife für Industriekunden, aber jährlich könnten so 6 Mrd. Euro eingespart werden. Auch im Gasbereich könnte den Schätzungen zufolge der Tarif um rund 30 % fallen und zu einer Ersparnis von etwa 3 Mrd. Euro jährlich führen.
Das Fehlen der wettbewerblichen Öffnung werde noch potenziert durch die zeitlich parallel verlaufende Fusions- und Pleitewelle in der Energiewirtschaft. Neben den Großfusionen und den zahlreichen Übernahmen kleinerer Stadtwerke durch die drei Großverbundunternehmen, haben zahlreiche Stromanbieter, wie zuletzt die DSA, ihren Geschäftsbetrieb bereits einstellen müssen, bemängeln die Verbände. Der Einkauf von Strom durch Stadtwerke, Händler und Großverbraucher an den Strombörsen werde dadurch erschwert, dass die Großverbundunternehmen ihre Netz- und Kraftwerkseinsatzplanung sowie die Netzlasten geheim halten. Durch diesen Informationsvorsprung  und die Übermacht bei der Stromerzeugung könnten die Strompreise auf den Spotmärkten von den Big Playern manipuliert werden, hieß es in der Beschwerde.

 
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Dienstag, 02.07.2002, 18:01 Uhr