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Enerige & Management > Österreich - Ökostromförderung: Österreich verlängert Fristen
Bild: Fotolia.com, YuI
ÖSTERREICH:
Ökostromförderung: Österreich verlängert Fristen

Die Politik will damit Bauverzögerungen bei Vorhaben im Bereich erneuerbare Energien durch die Corona-Pandemie Rechnung tragen.

 

Das österreichische Parlament hat am vergangenen Wochenende Änderungen des Ökostromgesetzes beschlossen. Damit wurden die Fristen verlängert, innerhalb derer Anlagen errichtet werden müssen, um Einspeisetarife zu erhalten. Die Verlängerung umfasst jeweils ein halbes Jahr, gerechnet ab der Genehmigung des Förderantrags durch die Abwicklungsstelle für Ökostrom (OeMAG).

Begünstigt werden Anlagen, die bereits am 16. März über eine solche Genehmigung verfügten, wenn deren Geltung innerhalb von weniger als zwölf Monaten abläuft. Ebenso begünstigt sind Anlagen, die seit dem 16. März einen Fördervertrag der OeMAG erhielten oder einen solchen bis zum 30. Juni 2020 erhalten. Photovoltaikanlagen sind nunmehr binnen 15 Monaten nach der Genehmigung der Förderung zu errichten, Kleinwasserkraftwerke und Biomasse- sowie Biogasanlagen binnen 42 Monaten, Windräder binnen 54 Monaten und sonstige Anlagen binnen 30 Monaten.

Für die Gewährung von Investitionszuschüssen für Photovoltaikanlagen, Stromspeicher sowie kleine und mittelgroße Wasserkraftwerke gelten analoge Regeln. Unter Berücksichtigung der bereits bisher möglichen Fristverlängerungen sind die PV-Anlagen und Stromspeicher nun binnen zwei Jahren statt binnen 1,5 Jahren zu errichten, die Wasserkraftwerke innerhalb von 5,5 Jahren statt von fünf Jahren.

Geändert wurde auch das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-Gesetz), auf Basis dessen für Anlagen mit mehr als 100 MW Leistung Investitionszuschüsse gewährt werden. Auch solche Anlagen sind jetzt binnen 5,5 Jahren statt fünf Jahren zu erbauen. Begünstigt sind KWK-Anlagen, die bereits über einen Fördervertrag mit der OeMAG verfügen, sowie solche, die einen Vertrag bis Jahresende erhalten.

Die Interessengemeinschaft Windkraft begrüßte die Fristverlängerungen. Infolge der Corona-Pandemie seien Verzögerungen bei der Errichtung von Windrädern unvermeidbar. Dem trage die Politik nun offenbar Rechnung.


 
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