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Enerige & Management > Bilanz - OMV verbucht Umsatz- und Gewinnrückgang
Bild: Fotolia.com, Rynio Productions
BILANZ:
OMV verbucht Umsatz- und Gewinnrückgang
Generaldirektor Rainer Seele spricht von einer „soliden Leistung“ in einem herausfordernden Umfeld und forciert Partnerschaften in Russland, Abu Dhabi sowie im Iran.
 
Mit 3,99 Mrd. Euro lag der Umsatz der OMV im ersten Quartal 2016 um 31,5 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres (5,28 Mrd. Euro). Zu aktuellen Beschaffungskosten berechnet, sank das Ebit vor Sondereffekten („CCS-Ebit vor Sondereffekten“) um 50 % auf 167 Mio. Euro, der Periodenüberschuss verringerte sich um 27 % auf 174 Mio. Euro. Laut OMV ist dies vor allem auf die gesunkenen Öl- und Erdgaspreise zurückzuführen. So verminderte sich der von ihr erzielte Rohölpreis um 35 %, der Gaspreis sank um 11 %. Diese Preisentwicklungen reduzierten den Wert der Lagerbestände an Öl und Gas um rund 104 Mio. Euro. Auch musste die OMV weitere Rückstellungen von rund 15 Mio. Euro für den LNG-Terminal Gate Rotterdam sowie damit verbundene Transportverpflichtungen bilden. Wegen der EU-weiten Überkapazitäten sank auch die Referenz-Raffineriemarge des Konzerns von 7,45 US-Dollar pro Barrel (USD/bbl) auf 5,08 USD/bbl. Der Erdgasverkauf fiel um 14 % auf 32,9 TWh, vor allem wegen geringerer Absatzmengen in Österreich und Rumänien.
 
Immerhin konnte die OMV ihre Produktionskosten um rund 13 % vermindern. Als Gründe dafür wurden „striktes Kostenmanagement“, der „vorteilhaftere Euro-Dollar-Wechselkurs“ sowie die um 3 % auf 312 000 Barrel gestiegene Öl-, Erdgas- und Gaskondensat-Produktion genannt. Ferner fuhr die OMV ihre Investitionen auf 467 Mio. Euro zurück, verglichen mit 707 Mio. Euro im ersten Quartal 2015.
 
Generaldirektor Rainer Seele bezeichnete das Quartalsergebnis als „solide Leistung“. Die OMV habe von ihrem integrierten Geschäftsmodell, ihren diversifizierten Öl- und Gasbezugsquellen sowie ihrem strengen Kostenmanagement profitiert. Im herausfordernden Marktumfeld sei das Unternehmen „auf dem richtigen Weg.“ Die im Ausbau befindliche Partnerschaft mit der russischen Gazprom garantiere die Versorgungssicherheit. Strategisch wichtig sei die vereinbarte intensivere Zusammenarbeit mit dem der ADNOC, dem nationalen Ölkonzern Abu Dhabis. Beim kürzlich geschlossenen Kooperationsabkommen mit dem Ölkonzern NIOC baue die OMV auf ihre „positiven Erfahrungen im Iran“ auf. Dort gehe es vorerst um die Entwicklung zweier kleinerer Ölfelder. „Megaprojekte“ im Erdgasbereich seien nicht geplant.

 
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Mittwoch, 11.05.2016, 15:13 Uhr