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Enerige & Management > IT - Open-Source-Konsortium gründet Genossenschaft
Bild: itestroorig / Fotolia
IT:
Open-Source-Konsortium gründet Genossenschaft
Netzbetreiber und IT-Dienstleister wollen in neuer Rechtsform weiter herstellerunabhängige und modulare Softwarelösungen entwickeln.
 
Unter dem Namen „openKONSEQUENZ“ haben sich Netzbetreiber, Softwarehersteller, Netzdienstleister und Forschungseinrichtungen zu einem Konsortium zusammengeschlossen, um herstellerunabhängige IT-Lösungen für Netzführung und Netzbetrieb zu entwickeln. Die Produkte sollen als Open-Source-Software auf den Markt kommen. Jede Software-Aufgabe soll als eigenes Modul entwickelt werden, das in die jeweils bestehende Architektur eines Netzbetreibers integriert werden kann.

Günstigere und schnellere Entwicklung, größere Sicherheit im Betrieb und einfachere Pflege sind die Vorteile, die sich das Konsortium von seinem Ansatz verspricht.

Pilotprojekt ist ein Modul zum Einspeisemanagement, das Schaltempfehlungen aufgrund von Vorgaben des vorgelagerten Netzbetreibers berechnet. Jüngste Ausschreibungen bezogen sich auf ein Software-Modul zur Planung der Rufbereitschaft und zur Entwicklung eines Moduls „Geplante Netzmaßnahmen“. Angesichts der steigenden Mitgliederzahl haben die Beteiligten nun ihre Organisation in eine Genossenschaft überführt. Diese Rechtsform vereinfache unter anderem die Beauftragung von Softwareentwicklungen und erleichtere gleichzeitig die Mitgliedschaft gemeinnütziger Forschungseinrichtungen.

Die Gründungsversammlung wählte Frank Rose, Abteilungsleiter Netzführung bei der MVV Netze GmbH in Mannheim, zum Vorstandsvorsitzenden der Genossenschaft. Für den Bereich Finanzen ist Michael Müller, Abteilungsleiter Netzführung bei der Netz Leipzig GmbH, verantwortlich. Zum Technischen Vorstand wurde Professor Dr. Sebastian Lehnhoff, Professor für Energieinformatik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Vorstand des Oldenburger Instituts für Informatik (OFFIS), bestimmt.

Gründungsmitglieder der Genossenschaft sind: E-Netz Südhessen, EWE Netz, MVV Netze, Netz Leipzig sowie die Softwarehersteller und Dienstleister Count+Care, BTC Business Technology Consulting, PTA GmbH, Mettenmeier GmbH, Spie SAG GmbH und Simon Process Engineering sowie das Oldenburger Institut für Informatik (Offis). Alle anderen Unternehmen, wie beispielsweise IBM oder Westnetz, sind vorerst über den bestehenden Kooperationsvertrag mit der Genossenschaft weiter verbunden.

 
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Donnerstag, 30.11.2017, 16:19 Uhr