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Enerige & Management > Stromspeicher - Optimierung des ersten Ladens
Bild: Fotolia.com, Dark Vectorangel
STROMSPEICHER:
Optimierung des ersten Ladens
Thyssenkrupp System Engineering hat ein Verbundprojekt gestartet, um Kostensenkungspotenziale in der Batterieherstellung zu erschließen.
 
Gemeinsam mit sechs Partnern erforscht Thyssenkrupp im Rahmen des Projekts „EffiForm – Effiziente Formierungsstrategien zur Erhöhung der Lebensdauer, Zuverlässigkeit und Sicherheit sowie der Kostensenkung in der Produktion von Lithium-Ionen-Zellen/Batterien“ den Prozess der Formierung im Detail. Es geht dabei um den Vorgang des ersten elektrischen Ladens einer Batteriezelle. Dieser sei entscheidend für ihre Leistungsfähigkeit, Lebensdauer und Betriebssicherheit, so der Technologiekonzern in einer Mitteilung.

Für Thyssenkrupp als Anbieter von Formierungsanlagen ist das auf drei Jahre angelegte Projekt von besonderer Bedeutung, da das Material, der Prozessverlauf und die Anlagentechnologie für das erste Laden optimiert werden sollen. Die Partner versprechen sich auch wichtige Erkenntnisse für die Massenfertigung von Lithium-Ionen-Zellen und Impulse für Kostensenkungen in der Herstellung von Batteriesystemen. Denn nach Angaben von Thyssenkrupp entfällt derzeit rund ein Drittel der Produktionskosten einer Batterie auf den finalen Fertigungsschritt, das Formieren. Bislang seien hohe Kosten für Batteriezellen ein wesentliches Hemmnis für die Verbreitung der Elektromobilität, erklärte das Unternehmen. Mit sinkenden Herstellungskosten könnten auch weitere Anwendungsbereiche der Lithium-Ionen-Technologie wirtschaftlich werden, wie beispielsweise der Einsatz in Heimspeichern.

Verbundpartner von Thyssenkrupp sind die VARTA Microbattery GmbH, die BMW Group, die Scienlab Electronic Systems GmbH, das Fraunhofer IKTS, die Technische Universität München sowie das MEET Batterieforschungszentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen von „Batterie 2020 – Batteriematerialien für zukünftige elektromobile und stationäre Anwendungen“.

 
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Dienstag, 16.08.2016, 13:07 Uhr