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Enerige & Management > Smart City - Reallabor Südbaden geht an den Start
Bild: Fotolia, itestroorig
SMART CITY:
Reallabor Südbaden geht an den Start
Der Stadtwerke-Partner Thüga und die Badenova-Tochter „bnNETZE“ haben das Reallabor „Smart Region Südbaden“ gestartet. Es geht um Smart-City-Anwendungen für fünf Kommunen.
 

Zusammen mit der Thüga und BN-Netze wollen Freiburg im Breisgau, Breisach am Rhein, Kirchzarten, Lahr und Gundelfingen verschiedene intelligente Anwendungen in den Bereichen Mobilität, Gebäudemanagement, Umweltschutz und technische Betriebe umsetzen. Beispielsweise Smart Parking, Verkehrszählungen, Messung von Luftqualität oder Gewässer- und Füllstandsmonitoring.

In Lahr sollen etwa die Belegungen eines Wohnmobilstellplatzes erfasst werden, auch die Besucherzahl im Schwimmbad ist ein Thema sowie die Überwachung von Gebäuden.

Wie es in einer Unternehmensmitteilung heißt, bilden die teilnehmenden fünf Kommunen aus dem Badenova-Versorgungsgebiet aufgrund ihrer verschiedenen Größen das ganze Spektrum des Thüga-Netzwerkes ab. „Darin sind nicht Großstädte mit ihren spezifischen Anforderungen die Regel, sondern eine Vielfalt von kleineren und mittleren Kommunen. Von den Erkenntnissen aus dem Badenova-Reallabor sollen künftig vor allem diese profitieren“, erklärte Matthias Cord, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Thüga. Durch das Reallabor erhalte die Digitalisierung in den Kommunen einen weiteren Schub.

​Bürgernähe wichtig für Erfolg

„Dass wir Smart City anhand konkreter Anwendungen für die Bürger greifbar machen und ihren Nutzen belegen, ist wichtig für den Erfolg“, so Robin Grey, Geschäftsführer BN-Netze.

„Das Reallabor unterstützt vor allem kleine und mittlere Kommunen bei der Digitalisierung und damit im Standortwettbewerb um leistungsfähige Unternehmen“, bilanziert Lahrs Oberbürgermeister Markus Ibert. Durch die Smart-City-Anwendungen könne die Lebensqualität der Bewohner erhöht werden, indem man für saubere Luft, weniger Lärm und mehr Komfort sorge.

Andreas Hall, Bürgermeister von Kirchzarten, verweist im Zusammenhang mit dem Reallabor darauf, dass die Attraktivität der südbadischen Städte und Gemeinden so weiter gesteigert werde. „Je direkter unsere Bürgerinnen und Bürger den konkreten Nutzen erkennen und davon profitieren, desto größer wird der Zuspruch bezüglich der Smart-City-Anwendungen sein.“

Anfang 2021 soll der gesamte Testbetrieb starten, der für mindestens 18 Monate angesetzt ist. Dazu wurden bereits IoT (Internet of Things)-Funknetze auf Basis von Lorawan (Long Range Wide Area Network) aufgebaut.


 
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Dienstag, 27.10.2020, 16:03 Uhr