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Enerige & Management > Unternehmen - Rekordstrafe für Alstom
Bild: Fotolia.com, Rynio Productions
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Rekordstrafe für Alstom
Alstom hat kurz vor der Übernahme durch den US-Konzern General Electric (GE) eine Korruptionsaffäre mit einem Vergleich aus der Welt geschafft.
 
Der französische Konzern Alstom zahlt umgerechnet rund 631 Mio. Euro, teilte das US-Justizministerium am 22. Dezember mit. Alstom-Manager sollen nach Agenturberichten zwischen den Jahren 2002 und 2009 Bestechungsgelder an Berater und Politiker bezahlt haben. Damit soll sich der Konzern unter anderem einen Auftrag im Wert von umgerechnet knapp 97 Mio. Euro in Indonesien gesichert haben. Die Nachricht über den Vergleich in den USA zeigte sich auch an der Börse: Nach einer kurzen Achterbahnfahrt der Alstom-Aktie folgte laut Agenturinformationen eine Erholung, die den Kurs fast auf den höchsten Stand des Tages trieb.

Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, laufen derzeit auch in Großbritannien Schmiergeld-Ermittlungen. In Deutschland verhängte erst im Juli 2014 das Bundeskartellamt eine Geldstrafe in Höhe von 1,89 Mio. Euro gegen die Alstom Power Energy Recovery GmbH. In diesem Fall ging es um Kundenschutzabsprachen bei Serviceleistungen für Wärmetauscher in Kraftwerken, an denen auch die Balcke-Dürr GmbH beteiligt war.

Alstom und der US-Technolgiekonzern GE hatten sich im Juni 2014 auf eine weitgehende Übernahme geeinigt. GE wird die Gasturbinensparte übernehmen. Für den restlichen Teil des Konzerns werden Gemeinschaftsunternehmen mit Alstom gegründet: für die Stromnetze, die Wind- und Wasserkrafttechnik sowie bei der Ausrüstung für Atomkraftwerke samt den dazugehörigen Dampfturbinen. Der französische Staat beteiligt sich mit 20 % an Alstom. Am 19. Dezember 2014 hat nun eine außerordentliche Aktionärsversammlung von Alstom der Transaktion des Verkaufs der Energiebereiche an General Electric zugestimmt. Der Konzern erwartet den Abschluss der Transaktion im zweiten Quartal 2015.

 
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Dienstag, 23.12.2014, 10:50 Uhr