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Enerige & Management > Klimaschutz - Saint-Gobain setzt auf Strom aus Wasserkraft
Bild: Fotolia.com, Nicole Effinger
KLIMASCHUTZ:
Saint-Gobain setzt auf Strom aus Wasserkraft
Der Baustoffhersteller Saint-Gobain will einen großen Teil seines Strombedarfs in Deutschland durch erneuerbare Energien decken. Partner ist dabei Getec.
 

Um möglichst schnell das Ziel zu erreichen, klimaneutral zu produzieren, hat der französische Saint-Gobain-Konzern jetzt einen Industriekunden-Liefervertrag für Strom aus Wasserkraft abgeschlossen. Bereits im Jahr 2021 sollen damit die Erneuerbaren einen Anteil an 60 % am Strombedarf des Baustoffherstellers in Deutschland haben, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Für 2022 werden 75 % angestrebt, um dann zügig die angestrebten 100 % zu erreichen. Der jetzt geschlossene Vertrag mit der Getec Energie GmbH in Hannover hat eine Gesamtkapazität von 600 Mio. kWh.

Für Saint-Gobain sei Nachhaltigkeit ein elementarer Baustein der Unternehmensstrategie, betont dazu Raimund Heinl, CEO für Deutschland und Österreich. „Die Umstellung auf Grünstrom ist ein weiterer wichtiger und konsequenter Schritt, um unseren Beitrag zur Erreichung der anspruchsvollen Klimaschutzziele zu leisten.“

Damit setze Saint-Gobain ein klares Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung, auch wenn die Umstellung mit spürbaren Mehrkosten verbunden sei, so Heinl. Die Bedeutung für den Gesamtenergieverbrauch des Unternehmens zeige sich daran, dass die CO2-Emissionen mit dieser Entscheidung bereits um bis zu 25 % reduziert werden können.

Weitere Projekte sind nach Konzernangaben bereits angestoßen, um das weltweite Ziel von Saint-Gobain zu erreichen: Net Zero Carbon in 2050. Sie reichen vom Recycling von Gips-Wertstoffen über rückbaubare Wärmedämmverbundsysteme bis hin zu hoch-effizienten Dämmstoffen und Klimaschutz-Gläsern, die durch Verwendung von recyceltem Altglas die Umwelt zusätzlich schonen.

Mit der Entscheidung „pro Grünstrom“ setze man auch darauf, als Vorreiter in der Baubranche ein Signal an Lieferanten, Kunden und die gesamte Industrie zu geben, so Werner Hansmann, Direktor Strategisches Marketing. „Denn nur bei einem konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien, langfristig ausgerichteter Gebäudeeffizienz durch optimale Dämm- und Fensterflächen sowie einer signifikanten Steigerung der Kreislaufwirtschaft können die gesetzten Klimaschutzziele erreicht werden.“


 
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