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Enerige & Management > Vertrieb - Schwäbisch Gmund ärgert sich über die EnBW
Bild: ty, Fotolia
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Schwäbisch Gmund ärgert sich über die EnBW
Eine Marketingaktion der regionalen Vertriebsgesellschaft EnBW ODR sorgt bei den Stadtwerken Schwäbisch Gmünd und im örtlichen Stadtrat für Missfallen.
 
Die EnBW ODR mit Sitz in Ellwangen habe rund 2 000 Kunden der Stadtwerke Gmünd persönlich angeschrieben und das Stromprodukt ODR Regio Direkt angeboten, meldete die Schwäbische Post. Das Pikante dabei: Die EnBW-Vertriebsgesellschaft ist mit 25,1 % an dem baden-württembergischen Stadtwerk beteiligt.

In dem Schreiben soll darauf hingewiesen worden sein, dass der EnBW-Tarif günstiger sei als der der Stadtwerke – um rund 50 Euro im Jahr bei einem Verbrauch von 3 500 kWh. Dem Brief sei zudem ein Vertragsformular für den Anbieterwechsel beigelegt gewesen.

Der Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold schrieb darauf mit Unterstützung des Stadtrates einen Beschwerdebrief an die EnBW ODR. Durch die Aktion würden Erlösausfälle bei den Unternehmen und ein Vertrauensverlust bei den Kunden produziert, die beide Versorger träfen. „Die zu erwartenden Kundenreaktionen produzieren nur Verlierer“, zitiert die Zeitung den Bürgermeister.

Die ENBW ODR wies die Vorwürfe zurück. Die Aktion sei nicht nur in Schwäbisch Gmünd sondern in der ganzen Region gestartet worden. Vertriebliche Absprachen zwischen Stromanbietern seien überdies verboten. Weiterhin habe es sich bei der Aktion um einen einmaligen Test gehandelt, „den die ODR aufgrund ihrer Markteinschätzung durchführte“, zitiert die Regionalzeitung einen Sprecher. Eine Fortsetzung sei derzeit nicht vorgesehen.

Die Stadtwerke haben laut Zeitung ebenfalls regiert. Sie zahlen Kunden einen Bonus von 200 Euro, wenn sie ihren Stromvertrag um 24 Monate bei den Stadtwerken verlängerten.

 
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Montag, 30.07.2018, 15:58 Uhr