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REGENERATIVE:
Shell baut Dünnschicht-Produktion
Die Shell Erneuerbare Energien GmbH setzt im Bereich Photovoltaik auf Zellen, die ohne Silizium hergestellt werden. Zusammen mit der Saint-Gobain Glass Deutschland GmbH will Shell im sächsischen Torgau eine Fertigung für Dünnschicht-Solarzellen errichten.
 
Zur Produktion der Dünnschicht-Solarzellen aus dem Halbleitermaterial Kupfer-Indium-Diselenid (CIS) am Firmenstandort von Saint-Gobain Glass Deutschland gründeten die beiden Unternehmen das Joint Venture Avancis. Ab 2008 soll die Fertigung mit einer jährlichen Kapazität von 20 MW den Betrieb aufnehmen und zügig ausgebaut werden, kündigten Shell sowie die Tochtergesellschaft des französischen Glas-Herstellers Ende November an.

Die Unternehmen sind überzeugt, „dass siliziumfreie Solartechnologie im Wettbewerb mit den traditionellen Formen der Energieerzeugung mehr Zukunft haben wird als konventionelle Solarlösungen auf Siliziumbasis“. Photovoltaikmodule auf Basis der CIS-Technologie eignen sich laut Shell besonders gut für städtische Bereiche, da sie sich aufgrund ihrer ebenmäßig schwarzen Beschaffenheit unauffällig in Gebäude integrieren lassen. Der Wirkungsgrad der Dünnschicht-Module liege im Labor bei 13,5 %.

„Shells langjährige Erfahrung in der Photovoltaik ist die optimale Ergänzung zu unserem Know-how in der Glasverarbeitung“, sagte Jacques Aschenbroich, Executive Vice President der Abteilung für Flachglas bei Saint-Gobain. Shell will sich durch die Zusammenarbeit „zu einem der führenden Unternehmen im Bereich der alternativen Energien“ entwickeln.

Der Geschäftsbereich Erneuerbare des Mineralölkonzerns konzentriert sich auf dem Gebiet der Photovoltaik inzwischen auf die siliziumfreie Dünnschicht-Technik. Die Werke mit 80 MW Jahreskapazität für Silizium-basierte Solarzellen wurden im Februar komplett an die Bonner SolarWorld AG verkauft. Shell behielt lediglich das Geschäft mit solaren Inselsystemen für Entwicklungsländer.

 
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Dienstag, 28.11.2006, 10:40 Uhr