• Strom leichter, CO2 schwächer, Erdgas meistens schwach
  • Mainova macht Straßenleuchte zum Hotspot
  • Ohne Klimaprämie wird Energie teurer warnt Verivox
  • Siemens Gamesa reicht neuerdings Stahlkosten durch
  • Würzburger Versorger kommt glimpflich durch die Pandemie
  • Strompreis-Explosion macht Braunkohle wieder rentabel
  • Supercomputer "HoreKa" am KIT eingeweiht
  • Dorfen schließt zwei Großprojekte ab
  • Mixed-Matrix-Membran trennt CO2 effizient ab
  • Andritz und MAN Energy Solutions vereinbaren Kooperation
Enerige & Management > Bayern - Söder will Kohleausstieg vorziehen
Bild: Fotolia.com, saschi79
BAYERN:
Söder will Kohleausstieg vorziehen
Ministerpräsident Markus Söder will den beschlossenen Ausstieg aus der Kohlekraft nach der Bundestagswahl neu verhandeln. Die Abstandsregelung für Windräder soll etwas gelockert werden.
 
(dpa) – Es müsse geprüft werden, ob ein Ausstieg aus der Kohle nicht schneller möglich ist, sagte der CSU-Vorsitzende in seiner Regierungserklärung im bayerischen Landtag in München. „Ich halte 2038 auch an dieser Stelle für unambitioniert.“ Er kündigte an, sich dafür einsetzen zu können, schon 2030 den Kohleausstieg zu ermöglichen.

Söder hatte bereits vor zwei Jahren einen Kohleausstieg bis 2030 gefordert, am Ende beschloss der Bund aber den Ausstieg erst bis zum Jahr 2038. Aus seiner Sicht ist ein schnellerer Ausstieg wichtig, damit Deutschland seine Klimaziele erreichen kann.

Als neues Ziel gab Söder aus, den Freistaat bis 2040 klimaneutral zu machen. Allein im kommenden Jahr wolle man dafür eine Milliarde Euro ausgeben, hochgerechnet bis 2040 insgesamt 22 Milliarden Euro.

Die umstrittene Mindestabstandsregel für Windkraftanlagen soll etwas gelockert werden, um mehr Windräder etwa im Staatswald zu ermöglichen − dort und in anderen Bereichen soll nur noch ein Mindestabstand von 1.000 Metern gelten. Die von Söder angekündigte Photovoltaik-Pflicht für Neubauten wird es wegen des Widerstands von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) dagegen nicht geben. Der Ministerpräsident will stattdessen nun für eine bundesweite Pflicht kämpfen.

 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 2.98
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 21.07.2021, 11:29 Uhr