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IT-MANAGEMENT:
Stadtwerke haben Optimierungspotenzial bei Prozesskosten
Die Vorgaben der Regulierungsbehörde haben die Prozesskosten von Energieversorgern deutlich steigen lassen. Das geht aus einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Visos hervor.
 

Die Berater hatten in den vergangenen Jahren die Prozesskosten von mehr als 100 EVU untersucht. Neben der Kostensteigerung entdeckten sie dabei aber auch, dass vor allem bei den mittelständischen Unternehmen deutliche Einsparungs- und Optimierungspotenziale vorhanden sind, die noch nicht ausreichend erschlossen werden.

Insgesamt stiegen die Prozesskosten für die Shared Service-Prozesse im Laufe der vergangenen Jahre durchschnittlich auf mehr als 20 Euro pro Vertrag an. Für 2010 rechnen die Berater in allen wesentlichen Prozessen des Kundenservices mit einer weiteren Kostensteigerung. Wichtig sein es für die Unternehmen, jetzt die Kernbereiche zu identifizieren, in denen ein Potenzial für Kostenoptimierungen zu erwarten ist.

Bei der Abrechnung, zu der sowohl die Netznutzungsentgelt- als auch die Energielieferungs-Abrechnung zählen, sind nach der Untersuchung die durchschnittlichen Kosten je Vertrag von 2,50 Euro im Jahr 2007 auf mehr als 3 Euro im Jahr 2009 gestiegen. Ein Grund für den Anstieg ist die Entflechtung von Netz- und Energielieferungsprozessen.

Auch beim Forderungsmanagement stiegen die durchschnittlichen Kosten in den vergangenen Jahren deutlich an. Sie überschritten im Jahr 2009 die 4-Euro-Grenze (2007: 3,20 Euro), schreiben die Berater. Trotz der gestiegenen Kosten hat ein Großteil der untersuchten EVU bei den Bemühungen zur Verringerung der Außenstände noch erheblichen Nachholbedarf.

Die absoluten Kosten im Bereich der Kundenbetreuung sind nach Auswertung der Daten über die Berichtsjahre auf konstant hohem Niveau geblieben. Bei den untersuchten Unternehmen entstehen für die Kundenbetreuung durchschnittliche Kosten von mehr als 5 Euro pro Vertrag; die Gesamtkosten für den Service-Prozess liegen bei mehr als 20 Euro. Trotzdem hätten die Unternehmen ihre Strukturen nicht angepasst und  Effizienz und Effektivität in den Prozessen nicht verbessert, monieren die Berater.


 
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Mittwoch, 09.03.2011, 08:51 Uhr