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Enerige & Management > Stadtwerke - Stadtwerke Saarlouis wollen Abläufe optimieren
Bild: Eisenhans, Fotolia
STADTWERKE:
Stadtwerke Saarlouis wollen Abläufe optimieren
Mit dem Analyse-Softwaresystem „Vivax Analytics ProCo“ wollen die Stadtwerke Saarlouis in den kommenden Monaten ein durchgängiges Prozesskosten-Controlling aufbauen.
 
Damit sollen internen Abläufe abteilungsübergreifend optimiert werden. „Während wir im technischen Bereich über unser Workforce Management relativ genau über die jeweiligen Prozesskosten informiert sind, fehlt uns diese Transparenz bisher in anderen Bereichen des Unternehmens", schildert Ralf Levacher, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Saarlouis, den Ausgangspunkt für das Projekt.

Mithilfe von Vivax Analytics sollen jetzt gezielt die besonders kostenintensiven Prozesse identifiziert werden, die das größte Optimierungspotenzial bieten, heißt es in einer Mitteilung des Versorgers. Denn es lohne sich nicht, Abläufe zu verbessern, bei denen sich nur ein paar Cent einsparen lassen, erklärt Jörg Rink, Prokurist und bei den Stadtwerken Saarlouis für das Projekt verantwortlich.

Das Softwaresystem für die Prozesskostenanalyse ermöglicht es nach Angaben der Stadtwerke, sämtliche Unternehmensprozesse aus Organisations-, Kosten- und Kapazitätssicht zu bewerten. Die Grundlage dafür ist ein Prozessmodell, in dem bereits rund 600 versorgungstypische Geschäftsprozesse mit etwa 6.000 zugeordneten Tätigkeiten je Sparte und Bereich hinterlegt sind. Dazu gehören Strom, Gas, Wasser, Abwasser, Freizeiteinrichtungen, Telekommunikation, Parkierung, Photovoltaik, Straßenbeleuchtung, Wärme, ÖPNV und Dienstleistungen. Diesen Prozessen können die mit ihnen verbundenen Kosten zugeordnet werden.

Durch eine softwaregestützte Tätigkeitsanalyse lässt sich das weiter verfeinern: Dabei erfassen einzelne Mitarbeiter auf Sparten- und Aufgabenebene, wie viel Zeit sie für die einzelnen Tätigkeiten aufwenden.

Die Stadtwerke Saarlouis, die die Einwohner der Kreisstadt nicht nur mit Strom, Erdgas und Trinkwasser versorgen, sondern seit einigen Jahren auch Telefon- und Internetprodukte vermarkten, beschäftigen 97 Mitarbeiter.

 
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