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Enerige & Management > Großbritannien - Steuerreform soll Gasförderung ankurbeln
Bild: Fotolia.com, daboost
GROßBRITANNIEN:
Steuerreform soll Gasförderung ankurbeln
In London läuten die Alarmglocken, weil eine der wichtigsten Geldquellen für den britischen Staat, die Steuereinnahmen aus der Öl- und Gasförderung, sinken und die Förderaktivitäten zurückgehen..
 
Im abgelaufenen Haushaltsjahr 2013/2014 haben die Steuereinnahmen aus der Öl- und Gasförderung in Großbritannien mit umgerechnet rund 6 Mrd. Euro den niedrigsten Stand seit wenigstens zehn Jahren erreicht. Deshalb strickt die britische Regierung nun an einer Reform des Systems von Steuern und Abgaben, mit dem sich in- und ausländische Öl- und Gasförderer herumschlagen müssen. Dabei schielen einige auf das Beispiel Norwegen.

Mit einer Besteuerung der Gewinne aus der Öl- und Gasproduktion zählt Norwegen auf den ersten Blick zwar keineswegs zu den Steueroasen für Ölkonzerne. Doch das Land befand sich vor gut zehn Jahren in einer ähnlichen Lage wie Großbritannien heute: Steigenden Kosten und weitgehend ausgebeutete Lagerstätten dämpften jede Neigung zur verstärkten Exploration, die Förderung sank und damit gingen auch die Staatseinnahmen empfindlich zurück.

Norwegen zog schnell die Konsequenzen und begann zu erlauben, jede in die Exploration investierte Krone bis zu 78 % des Gewinns gegen die Steuer aufzurechnen. Das kann besonders bei erfolgreicher Exploration den Steuersatz drastisch reduzieren. Die bis heute geltende Regelung lockte Investoren an, neue Öl- und Gasfelder in der norwegischen Nordsee wurden entdeckt. Laut dem Beratungsunternehmen Wood Mackenzie fließen in Folge der Steuerreform allein im laufenden Jahr wohl 25 bis 30 Mrd. Euro in die Exploration in Norwegen.

Danny Alexander, Minister für besondere Aufgaben im britischen Finanzministerium, will nun auch das britische Steuersystem auf ein neues Fundament stellen. Michael Tholen vom Branchenverband Oil & Gas UK glaubt, dass die Regierung mit der Reform auf dem richtigen Weg ist und Rekord-Investitionen ermöglichen könnte.

 
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Freitag, 01.08.2014, 15:14 Uhr