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Enerige & Management > Marktkommentar - Strom legt zu, CO2 behauptet sich
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MARKTKOMMENTAR:
Strom legt zu, CO2 behauptet sich
Die Gaspreise haben am Mittwoch leicht nachgegeben.
 
STROM: Überwiegend etwas fester hat sich am Mittwoch der deutsche OTC-Strommarkt präsentiert. Der Day-ahead legte im Base um 12,00 auf 59,25 Euro je Megawattstunde zu, der Peak gewann 14,75 auf 61,25 Euro je Megawattstunde. Ursache hierfür ist das deutlich geringere Erneuerbaren-Aufkommen, das für den Donnerstag vorhergesagt wird. Dieses soll an den Folgetagen bis einschließlich Samstag noch weiter zurückgehen. Danach dürfte die Erneuerbareneinspeisung laut den Meteorologen von Eurowind wieder etwas anziehen und an den Folgetagen jeweils knapp 20 Gigawatt zum Stromangebot in Deutschland beitragen.

Am langen Ende des Strommarkts legte das Cal 22 bis gegen 14 Uhr um 0,15 auf 58,00 Euro zu. Positiv wurde vom Markt aufgenommen, dass das Umfeld der Nachbarmärkte seine am Vortag gesehenen Gewinne im Wesentlichen verteidigen konnte.

Für die kommenden Tage geht MBI Research von einer leichten Abwärtstendenz am langen Ende des Strommarkts aus. Dabei sollen die Notierungen für das Frontjahr jedoch oberhalb der Unterstützung bei 57 Euro bleiben

CO2: Behauptet hat sich am Mittwochnachmittag der Emissionsmarkt gezeigt. Der Dec-21-Kontrakt verlor bis 14.20 Uhr 0,04 auf 44,20 Euro je Tonne. Das Tageshoch lag bei 44,35 Euro, das Tief bei 43,62 Euro. Umgesetzt wurden bis zu diesem Zeitpunkt moderate 13,8 Millionen Zertifikate. Am Vormitttag waren 2,575 Millionen Zertifikate zum Preis von 43,63 Euro zugeschlagen worden. Die Cover ratio betrug 1,78. Nach der fulminanten Performance vom Dienstag notierte der Kontrakt am Mittwoch fast die gesamte Zeit unterhalb des Vortagesschlusses, konnte allerdings zwischenzeitlich gesehene stärkere Verluste am frühen Nachmittag fast wieder wettmachen.

ERDGAS: Nach den kräftigen Kursgewinnen vom Vortag zeigten sich die nordwesteuropäischen Erdgasmärkte am Mittwoch überwiegend mit leichten Abgaben. Am niederländischen TTF, dem kontinentaleuropäischen Leitmarkt, gewann der Day-ahead allerdings bis 15.00 Uhr 0,15 auf 20,35 Euro je Megawattstunde. Der Frontmonat Mai verlor 0,03 auf 19,65 Euro.

Das Cal 22 notierte unverändert bei 18,25 Euro. Am deutschen NCG verlor der Mai um 0,14 auf 19,92 Euro. Der Day-ahead gab um 0,10 auf 20,63 Euro nach. Marktbeobachter begründeten die leichten Verluste mit der vorherrschenden Konsolidierungstendenz, die auch an den Nachbarmärkten und an den europäischen Aktienbörsen nach den Gewinnen vom Dienstag zu beobachten sei. Zudem wird darauf verwiesen, dass für die kommenden Tage eine leichte Milderung zu erwarten sei, auch wenn die Temperaturen weiter unterhalb des Saisondurchschnitts bleiben dürften.
 

 
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