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Enerige & Management > Photovoltaik - UKA steigt ins Solar-Geschäft ein
Bild: Jonas Rosenberger / E&M
PHOTOVOLTAIK:
UKA steigt ins Solar-Geschäft ein
Wie bereits andere Windunternehmen forciert nun auch der Windkraft-Projektierer aus Sachsen das Geschäft mit der Photovoltaik, bei dem vor allem Freiflächenanlagen im Fokus stehen.
 
Die UKA-Gruppe (Umweltfreundliche Kraftanlagen), die hierzulande zu den führenden Projektierungsunternehmen in der Windbranche zählt, ist ins Solargeschäft eingestiegen. Nach einem ersten Testlauf des Tochterunternehmens UKA North America LLC in den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr, hat der Projektentwickler mit Hauptsitz im sächsischen Meißen vor wenigen Wochen begonnen, eine eigene Solar-Abteilung aufzubauen.

„Der Schritt macht angesichts deutlich gesunkener Modulpreise und dem Wegfall aller Zölle für chinesische Solartechnik seit dem 1. September wirtschaftlich Sinn“, sagt Guido Hedemann, der als Geschäftsführer die Projektentwicklung in der UKA-Dependance Cottbus leitet.

Auch die Aussicht auf die im schwarz-roten Koalitionsvertrag vereinbarten Photovoltaik-Sonderausschreibungen für die Jahre 2019 und 2020 mit einem Gesamtvolumen von 4 000 MW habe bei der Gründung der neuen Solar-Sparte eine Rolle gespielt: „Im Solarsektor stehen die Zeichen wieder auf Wachstum“, so Hedemann. UKA ist nicht das einzige Windunternehmen, das nun im Solar-Sektor unterwegs ist. Unter anderem WPD, Energiekontor oder Abo Wind haben bereits erste solare Duftmarken gesetzt.

Fokussieren will sich UKA vor allem auf Freiflächenanlagen. „Die Flächen für die ersten Projekte haben wir bereits akquiriert“, sagt Hedemann, „dieser Teil des Geschäftes ist vergleichbar mit dem, was wir aus der Windbranche kennen.“ Er kennt die Solarbranche gut: Als Geschäftsführer beim Projektentwickler Vento Ludens mit Hauptsitz im schwäbischen Jettingen-Scheppach (Landkreis Günzburg) hat er in den Jahren 2008 bis 2014 mehrere Solarparks ans Netz gebracht.

Hedemann geht davon aus, dass erste UKA-Solarparks wenn nicht noch 2019, so doch im Jahr 2020 in Betrieb gehen. Da die UKA-Gruppe bundesweit Windparks projektiert, werde auch in allen Bundesländern nach Solar-Projekten Ausschau gehalten. Neben Deutschland wollen die Sachsen auch in den USA Solarparks planen und errichten.

Neben den Solar-Aktivitäten hat UKA auch die neue Geschäftseinheit „Innovative Projekte“ gegründet, die unter anderem Speicher- oder Power-to-X-Projekte vorantreiben und planen soll. „Bei der überfälligen und klimapolitisch unverzichtbaren Sektorkopplung sehen wir in diesem Bereich weitere Wachstumschancen“, sagt Hedemann.

 
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Montag, 01.10.2018, 11:12 Uhr