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Enerige & Management > Brennstoffzelle - Unkomplizierte Wartung als Ziel
Bild: PEM-Brennstoffzelle, E&M
BRENNSTOFFZELLE:
Unkomplizierte Wartung als Ziel
Am EWE-Forschungszentrum „Next Energy“ soll ein Verfahren entwickelt werden, dass die Wartung von Brennstoffzellen-Heizgeräten vereinfacht.
 
„Wir wollen die Konstruktion von zwei am Markt erhältlichen unterschiedlichen KWK-Systemen soweit vereinfachen und vereinheitlichen, dass später relevante Komponenten leicht austauschbar sind“, sagte Tobias Thomsen, der das Forschungsprojekt „D2Service“ (Design of two Technologies and Applications to Service) leitet, am 5. Oktober. „Parallel entwickeln wir eine grafisch aufbereitete Bedienungsanleitung, die auch Installateuren ohne spezielle Kenntnisse die Wartung Schritt für Schritt erläutert – ganz anschaulich im IKEA-Stil“, ergänzte Thomsen.

Vorrangiges Ziel ist es, Kosten und Aufwand für Reparaturarbeiten spürbar zu senken und damit die Verbreitung der Brennstoffzellen-Technologie europaweit zu steigern, heißt es aus Oldenburg. Das Forschungsvorhaben soll zunächst mit einer Evaluationsphase beginnen, in der alle sieben Projektpartner die KWK-Anlagen und deren Komponenten auf Wartungs- und Reparaturarbeiten, Zuverlässigkeit, Fehlerzustände und Ersatzteile analysieren. Aus den Ergebnissen sollen sich die erforderlichen Entwicklungsschritte ableiteten lassen, auf denen später die Überarbeitung der Anlagen basieren soll. In dieser Angleichung der Gerätedesigns besteht die besondere Herausforderung, wie Thomsen betont: „Wir wollen möglichst einheitliche Komponenten für beide Systeme entwickeln, haben es jedoch mit einer Polymerelektrolyt- und einer Festoxid-Brennstoffzelle zu tun – also mit zwei unterschiedlichen Technologien.“

Evaluierung der KWK-Systeme mit Zeitraffertests

Ein weiterer Projektschwerpunkt der Oldenburger Forscher ist die Evaluierung der KWK-Systeme mit Zeitraffertests. Diese simulieren den Verlauf eines Jahres im Labor innerhalb weniger Wochen, so dass mehrere reproduzierbare Entwicklungszyklen innerhalb kürzester Zeit ermöglicht werden. Die dabei gewonnen Messdaten sollen für weitere Optimierungsempfehlungen für das Wärmemanagement sowie für den elektrischen und den thermischen Energieertrag genutzt werden. In der letzten Projektphase sollen die optimierten Serviceeigenschaften schließlich unter realen Bedingungen geprüft werden. Je sechs Brennstoffzellen-Heizgeräte beider Typen kommen dafür in privaten und öffentlichen Einrichtungen an mehreren europäischen Standorten zum Einsatz. Dabei werden alle relevanten Daten zur Auswertung aufgezeichnet, was die erweiterte Langlebigkeit der Komponenten außerhalb von Laborversuchen belegen soll.

Das auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt „D2Service“ wird über das europäische Forschungsprogramm „Horizon 2020“ und das „Fuel Cell and Hydrogen Joint Undertaken“ mit insgesamt rund 3 Mio. Euro gefördert. Neben „Next Energy“ sind als Projektpartner die Hersteller Dantherm und Solid Power, der belgische Komponentenentwickler Bosal Emission Control Systems, der italienische Dienstleister Energy Partner, der Versorger British Gas Trading Limited sowie das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik in Duisburg beteiligt.
 

 
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Donnerstag, 15.10.2015, 09:21 Uhr