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REGENERATIVE:
Vattenfall kauft zweites Offshore-Projekt
Der Vattenfall-Konzern verstärkt sein Engagement im Windsektor. Nach dem Erwerb der Projektrechte für den Offshorepark „Lillgrund“ im Öresund zwischen Malmö und Kopenhagen im vergangenen Spätherbst, hat Schwedens Energiekonzern Nummer eins nun das Offshore-Vorhaben „Kriegers Flak II“ übernommen.
 
Bei dem Projekt, für das der Bauantrag im Dezember 2004 gestellt worden ist, sind 128 Turbinen der 5-MW-Klasse vorgesehen. Damit sollen jährlich rund 2 Mrd. kWh Strom auf See erzeugt werden.
Für das damit bislang größte schwedische Offshore-Vorhaben greift Vattenfall auf deutsches Know-how zurück. Geplant hat den Windpark im Dreiländereck von Schweden, Dänemark und Deutschland die WPD Scandinavia AB, ein gemeinsames Tochterunternehmen der Bremer WPD-Gruppe und der Wind-projekt GmbH aus dem mecklenburgischen Börgerende.
Die deutschen Windexperten bleiben bei dem Projekt „Kriegers Flak II“ weiter im Boot. „Zusammen mit Wind-projekt werden wir dank eines parallel geschlossenen mehrjährigen Beratungsvertrages Kriegers Flak II für Vattenfall weiterentwickeln“, kündigte ein WPD-Sprecher an. Die Vattenfall-Spitze, die das Investitionsvolumen für den neuen Offshore-Windpark auf gut 900 Mio. Euro beziffert, rechnet mit dem Baubeginn in den Jahren 2009 oder 2010.

WPD und Wind-projekt sind auch die Initiatoren des Projektes „Kriegers Flak I“ in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftzone, das dem schwedischen Vorhaben direkt gegenüber liegt. Insgesamt 80 Offshore-Propeller mit einer Gesamtleistung von 330 MW sollen sich noch in dieser Dekade am Standort Kriegers Flak I drehen. Bei der räumlichen Nähe besteht nach Angaben von WPD für den Vattenfall-Windpark die Option, neben der Netzanbindung nach Schweden über einen Verbund mit den Offshore-Vorhaben auf deutscher Seite („Kriegers Flak I" und „Baltic I") eine Transmissionsverbindung von Deutschland nach Schweden zu verlegen. Zu dieser Möglichkeit hat sich Vattenfall bislang noch nicht geäußert.

 
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Mittwoch, 01.06.2005, 09:41 Uhr