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Enerige & Management > Solarthermie - Verband DSCP sieht neue Chance durch Wasserstoff
Bild: Flaberg
SOLARTHERMIE:
Verband DSCP sieht neue Chance durch Wasserstoff
Der Deutsche Industrieverband Concentrated Solar Power (DCSP) hat mit Juliane Hinsch eine neue Geschäftsführerin.
 
CSP steht für Concentrated Solar Power, auf deutsch konzentrierende Solarthermie. Der Deutsche Industrieverband Concentrated Solar Power (DCSP) setzt sich für die Technik ein, mit der mittels konzentrierter Sonnenkraft Wärme und Strom gewonnen werden kann. „Der Verband hat auf das gesteigerte Interesse der Politik reagiert und eine neue Geschäftsstelle in Berlin etabliert“, teilte der Verband nun mit. 
 
Ab Januar wird zudem Juliane Hinsch die Geschäftsführung des Verbandes übernehmen, heißt es weiter. Hinsch kommt von der Exportinitiative Energie, eine Einrichtung des Bundeswirtschaftsministeriums, wo sie Leiterin der Geschäftsstelle war. „Hinsch verfügt über 16 Jahre Erfahrung in der Wirtschaftsförderung von klimafreundlichen Energien und ist in der Branche bestens vernetzt“, so der DCSP.
 
Laut DSCP sei das Potenzial der konzentrierenden Solarthermie kaum bekannt, da die Technologie in der deutschen Gesetzgebung bisher keine Rolle gespielt habe. „Mit dem Bedarf an grüner Wärme und der Notwendigkeit zum Import von grünem Wasserstoff tritt mit der CSP-Technologie ein neuer Player an“, gibt sich der Verband selbstbewusst. Ministerien der Bundesregierung führten derzeit intensive Gespräche über die Potenziale und Einsatzmöglichkeiten von CSP.
 
Fernwärme und Prozesswärme mit CSP

Der Verband besteht seit 2013 und hat rund 30 Mitglieder. Dazu zählen unter anderem BASF, Siemens aber auch das Fraunhofer ISE. Die CSP-Technik wird vor allem in sonnenreichen Gegenden zur Stromproduktion genutzt, kann aber auch zur Wärmeerzeugung eingesetzt werden. Bekannt sind die Bilder von CSP-Kraftwerken aus Marokko oder Spanien. 
 
Hoffnung macht sich die Branche auch in Sachen Wasserstoffproduktion. So sollen CSP-Anlagen in Zukunft auch die Energie für die Produktion von grünem Wasserstoff liefern. „Das Produkt von solaren Wärmekraftwerken ist Dampf. Deswegen kann CSP zudem Wasserdampf für die thermische Elektrolyse bereitstellen.“
 
Doch auch in unseren kühleren Breitengraden sieht der Verband Einsatzmöglichkeiten. Das Primärprodukt der konzentrierenden Solarthermie sei Wärme in einem Temperaturbereich zwischen 50 und 550 Grad Celsius. Dadurch eigne sie sich für die Bereitstellung von Nah- und Fernwärme oder von industrieller Prozesswärme etwa in der Lebensmittel-, der Chemie- und der Automobilbranche.“ 
„Wir sind sehr sicher, dass schon in naher Zukunft CSP sowohl in deutschen Fernwärmenetzen als auch in der Industrie großflächig eingesetzt wird“, sagt Joachim Krüger, Vorstandsvorsitzer des DSCP.

 
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