• Strom, CO2 und Gas notieren fester
  • Hermann Albers weiterhin BWE-Präsident
  • Vollmundige Versprechen ohne Taten
  • Kritik an Berliner Vorschrift für Kartenlesegeräte an Ladestationen
  • Uniper Q1: Höhere Prognose angekündigt
  • Energiebranche soll Hauptlast der neuen Klimaschutzziele tragen
  • Software-Tool errechnet Wechselwirkungen
  • Merkel ruft zu weltweitem Emissionshandelssystem auf
  • Millionenförderung für Mittelstandsprojekt
  • Supercomputer kühlt sich selbst mit Wärme
GASMARKT:
Vergleich spart Kosten
Speziell für kleine und mittlere Stadtwerke, die ihre Gasbeschaffung optimieren wollen, bieten jetzt die ewmr Energie- und Wasserversorgung Mittleres Ruhrgebiet GmbH und die Trianel European Energy Trading GmbH die weiterentwickelte Version ihrer Software „GasOpt“ an.
 

Das von beiden Versorgern selbst entwickelte Programm auf Excel-Basis soll es den Anwendern ermöglichen, Marktpreise, Händlerangebote und die Konditionen des bisherigen Hauptlieferanten miteinander zu vergleichen und so Kostenvorteile beim Bezug zu ermitteln. Die Gasversorger erhalten so eine Entscheidungsgrundlage über die kurz- und mittelfristige Bezugsstrategie. Außerdem kann laut Anbieter mit der Software ein Beschaffungsportfolio aufgebaut, verwaltet, bewertet und optimiert werden.

In dem Software-System werde das gesamte Gasportfolio einschließlich der Freimengen/Drittmengen und der Daten zu Verträgen, Produkten, Preissystemen geführt. Variiert der Anwender die Bezugsparameter, etwa die Spotmarktpreise oder die Heizölpreise, kann er laut Trianel die daraus resultierenden Effekte sofort ablesen. Ein spezielles Optimierungsverfahren soll dem Gasversorger helfen, die jeweils bestmögliche Beschaffungsstruktur von Drittmengen auf Monatsbasis zu ermitteln.

Neben der Kernfunktion der Portfolioüberwachung bietet GasOpt eine dynamische Bezugsmengenverwaltung; bei dieser fließen in die Bewertung neben den geplanten Bezugsmengen auch die tatsächlich bezogenen Mengen ein. Damit könne der Erfolg von Beschaffungsentscheidungen nachvollzogen werden, betonen die Entwickler. Die Bewertung des Portfolios sei sowohl auf der Basis von Bank-Futures wie auch auf der von Wibera-Werten möglich. Drittbezüge können alternativ entweder mit Marktpreisen oder mit realisierten Bezugspreisen bewertet werden. Um den Erfolg zu messen, werden die Beschaffungskosten mit denen einer Vollversorgung beim Vorversorger  verglichen.

Bei der Entwicklung der neuen Programmversion achteten die Entwickler nach ihren Angaben auch auf eine verbesserte Benutzerführung und auf eine einfache Pflege der Markt- und Bezugsdaten. Das Programm entspreche mit seinen Reportingfunktionalitäten und grafischen Auswertungen den typischen Anforderungen kommunaler Versorger.


 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 2.98
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 28.09.2006, 11:07 Uhr