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Enerige & Management > Wasserstoff - Wasserstoffprojekt "SinneWetterstof" geht in nächste Phase
Bild: Shutterstock, petrmalinak
WASSERSTOFF:
Wasserstoffprojekt "SinneWetterstof" geht in nächste Phase
Beim solaren Wasserstoffprojekt Sinnewetterstof in den Niederlanden, an dem die Baywa Re beteiligt ist, startet der Bau des Elektrolyseurs. Ein Abnehmer des Wasserstoffs ist gefunden.
 
Zusammen mit ihrer niederländischen Tochter "GroenLeven" und Alliander, dem größten Netzbetreiber der Niederlande, arbeitet die Baywa Re im Norden der Niederlande an einer lokalen Produktion von grünem Wasserstoff. Die Kooperationsvereinbarungen sind, wie es in einer Mitteilung der Baywa Re heißt, nun abgeschlossen und die Bauphase des 1,3-MW-Elektrolyseurs beginnt.

Die Energiequelle für den Elektrolyseur steht schon: Der 50-MW-Solarpark in Oosterwolde ging bereits im Spätherbst vergangenen Jahres in Betrieb (wir berichteten). In Zeiten der Überproduktion soll der installierte Elektrolyseur überschüssigen Strom in grünen Wasserstoff umwandeln. Die Projektpartner erhoffen sich Aufschluss darüber, wie sich die flexible Last des Elektrolyseurs nutzen lässt, um das Stromnetz zu entlasten. 

Bis Ende August soll der Bau des Elektrolyseurs abgeschlossen sein. Seine Inbetriebnahme sieht Baywa Re bis Ende 2021 vor. Ein Abnehmer für den Wasserstoff ist auch gefunden: Das Unternehmen "OrangeGas", ein niederländischer Anbieter von grünen Kraftstoffen, wird den Wasserstoff ankaufen und ihn an mehreren Tankstellen des Landes vertreiben. 

Baywa Re setzt große Hoffnungen in das Projekt und macht auf die Tragweite des Wasserstoffs aufmerksam. "Der intelligente Einsatz von Elektrolyseuren kann dazu beitragen, dass weniger Investitionen in neue Netzanschlüsse oder -erweiterungen nötig sind", sagt Manfred Groh. Der Strategy Manager, Corporate Strategy, Energy, Policy & Sustainability, geht davon aus, dass dies einen stärken Zubau von Erneuerbaren-Anlagen in Europa ermöglichen werde. "Skaleneffekte bei der Solar- und Windenergieerzeugung sind entscheidend für eine möglichst kostengünstige Stromzufuhr für die Elektrolyse."

 
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