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Enerige & Management > Windkraft Offshore - Windpark Wikinger am Netz
Bild: Iberdrola
WINDKRAFT OFFSHORE:
Windpark Wikinger am Netz
Die Stromeinspeisung aus dem Offshore-Windpark Wikinger, den der spanische Iberdrola-Konzern gebaut hat, hat begonnen.
 
Kurz vor Jahresende hat der Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz grünes Licht für den sogenannten Systemtest für das Exportkabel gegeben, mit dem der Strom aus dem Offshore-Windpark Wikinger rund 35 km nordöstlich der Ostsee-Insel Rügen Richtung Festland transportiert wird. Damit kann der Betreiber Iberdrola früher als offiziell vorgesehen mit der Stromeinspeisung der insgesamt 70 Windenergieanlagen der 5-MW-Klasse beginnen. Für die Spanier ist Wikinger ihr erstes Offshorewind-Projekt in deutschen Gewässern. Nach dem Offshore-Netzentwicklungsplan hätte 50Hertz die Einspeisung erst ab kommenden Herbst ermöglichen müssen.

Ob und wie viele der 70 Adwen-Windturbinen bis zum Jahreswechsel am Netz sind, wird auf jeden Fall die diesjährige Statistik für den Ausbau der Windkraft auf See beeinflussen. Es könnte gut sein, dass die Gesamtleistung von 350 MW in den offiziellen Ausbaustatistiken aufgeführt wird: Iberdrola geht davon aus, bereits vor dem Start des Systemtests die formalen Kriterien für eine Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz erfüllt zu haben: Denn die ersten Kilowattstunden der Offshore-Windturbinen wurden in Batteriesysteme eingespeist.

Bis Mitte des Jahres war nach einer Übersicht der Deutschen Wind Guard GmbH in Deutschland eine Offshore-Windkraftleistung von 626 MW neu in Betrieb gegangen, dazu zählten unter anderem das Nordsse-Projekt Veja Mate, die letzten noch nicht betriebsbereiten Anlagen der beiden Projekte Dan Tysk und Sandbank sowie erste Anlagen aus dem Projekt Nordsee One.

In der zweiten Jahreshälfte sind auf jeden Fall die beiden Nordsee-Vorhaben Nordsee One (Innogy und Northland Power) und Nordergründe (unter anderen WPD-Gruppe) vollständig ans Netz gegangen. Damit dürfte die neu installierte Offshore-Windleistung in diesem Jahr bei mindestens 900 MW liegen. On top dürfte nun noch das Ostsee-Projekt Wikinger hinzukommen – entweder vollständig oder zumindest teilweise, sprich maximal könnte der Zubau auf See nach einer überschlägigen E&M-Berechnung bei 1253 MW liegen.

Die genaue Zahl dürfte spätestens in der zweiten Januarhälfte vorliegen, wenn die Offshore-Windenergieverbände ihre Ausbaustatistik vorliegen.

Schon heute absehbar ist, dass der Iberdrola-Konzern darauf setzt, dass Wikinger nicht sein einziger Offshore-Windpark in deutschen Gewässern bleiben wird. Die Spanier werden sich wohl mit dem nächsten Ostsee-Projekt Windanker bei der zweiten Offshorewind-Ausschreibung Anfang kommenden Jahres beteiligen. Bei Windanker sind nach den bisherigen Plänen 42 Windturbinen der 6-MW-Klasse vorgesehen.

 
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Freitag, 29.12.2017, 12:03 Uhr