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Enerige & Management > Gas - Wingas-Übernahme durch Gazprom verschoben
Bild: Fotolia.com, WoGi
GAS:
Wingas-Übernahme durch Gazprom verschoben
Der Tausch von Unternehmensanteilen zwischen dem BASF-Konzern und dem russischen Gaslieferanten Gazprom soll erst im Herbst abgeschlossen werden. Damit verzögert sich die ursprünglich für Sommer 2014 vorgesehene komplette Übernahme der Wingas durch Gazprom.
 
„Der komplexe juristische Entflechtungsprozess, der die Gründung neuer Gesellschaften in Russland, in den Niederlanden und Deutschland erfordert, dauert länger als zunächst angenommen“, erklärte am 24. Juli BASF-Finanzvorstand Hans-Ulrich Engel. Daher erwarte sein Unternehmen, dass der Tausch von Unternehmensanteilen mit Gazprom erst im Herbst abgeschlossen wird.

Die beiden Unternehmen hatten am 23. Dezember 2013 vereinbart, dass Gazprom von der die BASF-Tochter Wintershall das bislang gemeinsam betriebene Erdgashandels- und Speichergeschäft in Europa übernimmt. Die 50-%-Beteiligungen der Wintershall am Gasgroßhändler Wingas sowie an den Handelshäusern WIEH und WIEE sollten an den russischen Konzern gehen. Dazu gehören auch die Erdgasspeicher Rehden und Jemgum in Deutschland sowie Haidach in Österreich einschließlich der Speichergesellschaft astora.

Wintershall erhält im Gegenzug 25 % plus einen Anteil an den Blöcken IV und V der Achimov-Formation des Urengoi-Gasfeldes in Westsibirien. Das Gaspotential der beiden Blöcke schätzt die russische Bergbehörde auf 274 Mrd. m3. Mindestens 8 Mrd. m3 pro Jahr sollen gefördert werden.

Die Verschiebung des Tauschgeschäftes habe nichts mit den Sanktionen der USA und der Europäischen Union gegen Russland in Folge des Ukrainekonfliktes zu tun, berichtete die russische Tageszeitung Kommersant am 25. Juli. Künftige Auswirkungen könnten allerdings nicht ausgeschlossen werden.

 
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Freitag, 25.07.2014, 13:46 Uhr