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Enerige & Management > Gas - Wittenberg und Leipzig übernehmen weitere VNG-Anteile
Bild: Fotolia.com, WoGi
GAS:
Wittenberg und Leipzig übernehmen weitere VNG-Anteile
Die Anteile der Stadt Nordhausen an der Leipziger Verbundnetz Gas AG (VNG) sind verkauft. Die Aktien für rund 7 Mrd. Euro der Stadtwerke Nordhausen sind an die Anteilseigner Wittenberg und Leipzig gegangen. Die VNG stellt indes am 5. März ihre Geschäftszahlen 2014 vor.
 
Das Aktienpaket wurde zu 79 % von der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (LVV) und zu 21 % von der Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg GmbH gekauft, teilte die LVV laut Agenturinformationen am 4. März mit. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Stadtwerke Nordhausen bekanntgegeben, sich von ihren VNG-Anteilen zu trennen.

Insgesamt entfallen 25,79 % der VNG-Anteile auf kommunale Anteilseigner, die in der Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft VuB gebündelt sind und über eine Sperrminorität verfügen. Bisher ist es den kommunalen Anteilseignern gelungen, die Anteile zu übernehmen und so ein Auseinanderbrechen der Sperrminorität zu verhindern. Jena und Halle haben zuvor ihre Anteile ebenfalls verkauft.

Größter Anteilseigner des Gasunternehmens ist die Oldenburger EWE AG mit 64 %, Gazprom Germania hält 10,52 %. Der Oldenburger Energieversorger EWE hatte die Anteile im Frühjahr 2014 von Wintershall erworben, hat sich aber noch nicht entschieden, ob sie sich von ihrer Mehrheitsbeteiligung an der VNG trennen will. In diesem Fall steht die LVV als Interessent bereit. Die LVV, die Holding der kommunalen Unternehmen Leipzigs, will die VNG als eines der größten Unternehmen Ostdeutschlands in der sächsischen Messestadt halten und ist bereit, sich dafür finanziell erheblich einzusetzen.

Am 5. März stellte die VNG zudem ihre Geschäftszahlen vor. Im vergangenen Geschäftsjahr hat die VNG-Gruppe einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 230 Mio. Euro erwirtschaftet, 2013 belief sich das Ebit auf 182 Mio. Euro. Allerdings beruhe dies maßgeblich auf dem Verkauf einer Beteiligung. Der Umsatz sank hingegen um rund 1 Mrd. Euro auf knapp 10 Mrd. Euro. Laut Geschäftsbericht des Gasunternehmens liegt die hautsächliche Ursache bei der „Marktpreisentwicklung, die zu geringeren Verkaufspreisen führte“. Ein ausführlicher Bericht zur Bilanz folgt.

 
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Donnerstag, 05.03.2015, 11:17 Uhr