• Neues Projekthaus für Amprion im Bau
  • Windenergie-Schlusslicht Bayern feiert sich für Solar-Ausbau
  • "Schutzengel am Handgelenk" geht an den Markt
  • "H2-Index" berechnet Kosten grüner Wasserstoffproduktion
  • Blockchain zwischen Hype und produktivem Einsatz
  • Netzbetreiber fordern rasche EAG-Umsetzung
  • Den eigenen Verbrauch strukturiert senken
  • CO2-Preis kostet Deutsche Bahn bis zu 50 Millionen Euro
  • Umsatz der Dienstleistungsbranche im Bereich Erdgas und Erdöl
  • Immer mehr Menschen leben in Hochwassergebieten
Enerige & Management > Photovoltaik - 1.500 Unternehmen fordern ein Solarbeschleunigungsgesetz
Bild: Fotolia.com, anweber
PHOTOVOLTAIK:
1.500 Unternehmen fordern ein Solarbeschleunigungsgesetz
Mit einem offenen Brief und großer Unterstützung aus der Solarbranche fordert der Bundesverband Solarwirtschaft erneut Verbesserungen für die Photovoltaik bei der laufenden EEG-Reform.
 
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) hat seine Lobbyarbeit gegen die aus seiner Sicht unzureichenden Solar-Passagen im vorliegenden Entwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EGG) forciert. Mehr als 1.500 Energieunternehmen und Handwerksbetriebe haben nun einen offenen Brief des BSW-Solar an Politiker aus Bund und Ländern unterzeichnet, um im laufenden parlamentarischen Verfahren deutliche Nachbesserungen im EEG-Entwurf zu erreichen.

„Wir brauchen kein Solarbehinderungsgesetz, sondern ein Solarbeschleunigungsgesetz“, heißt es diesem Schreiben. Der vorliegende Entwurf für die EEG-Reform sehe insbesondere für solare Dachanlagen „zahlreiche neue Marktbarrieren“ vor, die die zuletzt wieder gestiegene Nachfrage ausbremsen statt beschleunigen würde. Damit, so der Solar-Verband, drohten die nationalen Klimaziele verfehlt zu werden sowie eine „Stromerzeugungslücke im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Atom- und Kohleausstieg“ zu entstehen.

BSW will PV-Zubau von mehr als 10.000 MW jährlich

Mit dem offenen Brief macht sich der Solar-Verband für einen jährlichen Photovoltaik-Zubau von mehr als 10.000 MW stark, ein Ausbauniveau, das auch die drei Thinktanks Agora Energiewende, Agora Verkehrswende sowie die Stiftung Klimaneutralität in ihrer Ende Oktober vorgestellten Studie „Klimaneutrales Deutschland“ gefordert hatten. Zu den weiteren Forderungen der Solarbranche zählt die Anhebung der Ausschreibungsgrenze für solare Dachanlagen auf 1.000 kW. Das Bundeswirtschaftsministerium plant bekanntlich, die derzeitige Obergrenze von 750 kW auf 500 kW zu senken.

Neben der Anschaffung der anteiligen EEG-Umlage für den solaren Eigenverbrauch fordert der BSW Solar mit seiner jüngsten Aktion erneut den im EEG-Entwurf vorgesehenen Einbau von Smart-Meter-Geräten für Solaranlagen bereits ab 1 kW Leistung. Bislang liegt die Bagatellgrenze bei sieben Kilowatt Leistung.

Da nach jüngsten Informationen die Verabschiedung der EEG-Reform durch Bundestag und Bundesrat wohl erst in der Vorweihnachtswoche stattfindet, ist bis dahin mit weiteren Aktionen der Solarbranche für bessere Photovoltaik-Förderbedingungen ab 2021 zu rechnen.
 

 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 2.98
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 25.11.2020, 13:20 Uhr