• Erdgas setzt steile Aufwärtsbewegung fort
  • Strom, CO2 und Gas überwiegend fester
  • Widerstreitende Reaktionen aufs neue Klimaschutzgesetz
  • Kabinett beschließt Gesetzesnovelle mit Klimaneutralität bis 2045
  • Südlink jetzt komplett in der Planfeststellung
  • RWE Q1: Ergebnis geschrumpft, Prognose bekräftigt
  • MVV steigert Ergebnis
  • Verbund: Quartalsgewinn sinkt um 7,6 %
  • Engie verliert Steuervorteil
  • Enapter entwickelt AEM-Elektrolyseur der Megawattklasse
Enerige & Management > Niedersachsen - 30 Unternehmen gründen H2-Konsortium
Bild: Fotolia.com, fotolium
NIEDERSACHSEN:
30 Unternehmen gründen H2-Konsortium
Im Nordosten Niedersachsens gründet sich ein Konsortium aus 30 Unternehmen für die Auslotung der Potenziale von Wasserstoff. Gemeinsam wollen sie eine Modellregion schaffen.
 
Ein neues Unternehmenskonsortium möchte die Möglichkeiten der Nutzung von Wasserstoff ausloten. Die 30 Firmen aus Niedersachsen haben auf einem Treffen der Industrie- und Handelskammer in Stade ihr Interesse an einer solchen Kooperation erklärt. Dabei wollen die Unternehmen über die Vernetzung von Projekten miteinander in einen Austausch über die Potenziale von Wasserstoff treten.

Koordiniert werden soll das kurz vor der Gründung stehende Konsortium durch das TZEW Stade (Transferzentrum Elbe-Weser). Gemeinsames Ziel ist es, eine von fünf Modellregionen in Deutschland zu werden. Dazu befinde sich derzeit ein Förderantrag im Bundesprogramm „HyExpert“ in Vorbereitung.

"Ideale Voraussetzungen für Modellregion"

Wie das Amt für regionale Landesentwicklung in Lüneburg mitteilt, besitze die Region im Nordosten des Bundeslandes ideale Voraussetzungen, insbesondere für die Speicherung von Wasserstoff. Schließlich liefere die Windenergie vor Ort ausreichend Strom für die Produktion von „grünem“ Wasserstoff, der in das Erdgasnetz eingespeist werden kann. Zudem könnte es perspektivisch möglich sein, dortige Salzkavernen als H2-Speicher zu nutzen.

Auch in anderen Bereichen sei die Region in Sachen Wasserstoff vorne mit dabei: So fahre zwischen Buxtehude und Cuxhaven die weltweit erste mit Wasserstoff betriebene Regionalbahn. Außerdem befinde sich eine Wasserstofftankstelle in Bremervörde in Planung.

Als weiteres Beispiel führt das Amt die Stader Chemiewerke DOW an, bei denen Wasserstoff als Abfallprodukt entsteht. Ohne genauere Zahlen zu liefern, erklärt das Amt, dass die erzeugte Menge den jährlichen Strombedarf von 20 Städten in der Größe von Stade (rund 45 900 Einwohner) decken könnte. Auch wäre es möglich, alle vier Stunden 1 000 Lkw zu betanken.

 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 2.98
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 25.07.2019, 11:12 Uhr