• Geschmolzene Atomträume
  • Esslingen startet gemeinschaftliches Solarprojekt
  • Gutes Zeugnis für das ETS
  • Die wichtigsten Länder bei neuinstallierter Windkraftleistung
  • Strom rutscht ab, CO2 und Gas steigen
  • 90 % der Planungen nicht mehr von Flugsicherung blockiert
  • Interne Lösung: Stadtwerke Wasserburg mit neuem Werkleiter
  • Stadt Essen gründet eigenen Wasserstoff-Beirat
  • Klima-Expertenrat drängt auf bessere Datenlage
  • Mit erfundenen Windparks Konzerne um Millionen gebracht
Enerige & Management > Telekommunikation - "5G light" für schnelle Versorgung ländlicher Gebiete
Bild: Ericsson
TELEKOMMUNIKATION:
"5G light" für schnelle Versorgung ländlicher Gebiete
Mit einer Art "5G light" versuchen Vodafone und Telekom, die neue Mobilfunktechnologie schneller zu den Kunden zu bringen. 
 
Hintergrund dafür ist die Technologie Dynamic Spectrum Sharing (DSS), durch die vorhandene LTE-Basisstationen auch für 5G genutzt werden können, wenn auch mit Einschränkungen.

Dank DSS können LTE und 5G in einem gemeinsamen Frequenzband übertragen werden. Damit das funktioniert, muss sich 5G aber von seinen angestammten Übertragungsfrequenzen im Bereich zwischen 2 und 5 GHz verabschieden. Stattdessen kommt zumindest bei Vodafone laut einer Mitteilung nun der Frequenzbereich von 700 MHz zum Einsatz, der erst kürzlich durch die Einstellung des terrestrischen Digitalfernsehens DVB-T freigeworden ist.

Dadurch können LTE und 5G teilweise die gleiche technische Infrastruktur wie zum Beispiel Antennen nutzen. Der Sprung von 3,5 GHz auf 700 MHz bei Vodafone hat für 5G-Anwendungen sowohl Vor- als auch Nachteile: Vorteile sind eine wesentlich größere Flächenabdeckung pro Antenne und ein tieferes Eindringen der Signale in Gebäude. Mit den niedrigen Frequenzen bringe man hohe Bandbreiten bis zu fünfmal tiefer in die Häuser hinein, erklärt Vodafone Technik-Chef Gerhard Mack. Nachteilig ist aber ein Rückgang der maximalen Datenbandbreite von rund 1.000 auf etwa 200 Megabit pro Sekunde. Aus diesen Gründen eignet sich das "5G light" vor allem für die Versorgung ländlicher Räume mit Mobiltelefonie und Datenübertragung.

Schon in diesem Geschäftsjahr will Vodafone über die 700-MHz-Frequenzen mehr als 8.000 Antennen an 2.800 Standorten für 5G freischalten und diesen Standard so auf eine Fläche von mehr als 60.000 Quadratkilometern bringen.

Ähnlich geht die Deutsche Telekom vor, die ebenfalls auf das Dynamic Spectrum Sharing setzt. Allerdings geht man dort von dem eigentlich für 5G vorgesehenen Frequenzbereich von 5 GHz auf ein 5 MHz breites Spektrum im 2,1-GHz-Bereich, das früher für 3G-Mobilfunk genutzt wurde. 

 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 2.98
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 23.04.2020, 14:33 Uhr