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Enerige & Management > Marktkommentar - Abwärtstrend bei Day Ahead bleibt
Bild: E&M
MARKTKOMMENTAR:
Abwärtstrend bei Day Ahead bleibt
Der Day Ahead bewegt sich abwärts, getrieben von höherer Windeinspeisung. Das Kalenderjahr stabilisiert sich wegen der Lockerungen der Corona-Beschränkungen.
 
An der Epex Spot für Donnerstag wurde der Day Ahead mit 20,00 Euro/MWh in der Auktion für das Marktgebiet Deutschland-Luxemburg fixiert. Am Vortag lag er mit 23,05 Euro/MWh noch um 3,05 Euro/MWh höher. Das fast verdoppelte Winddargebot drückt den Preis.

Laut Wetterdienst Meteomatics liefern Windkraftanlagen in Deutschland am Donnerstag rund 20.000 MW Leistung. Aus PV-Anlagen kommen etwa 18.000 MW Leistung in der Mittagsspitze hinzu. Die Temperaturen erreichen mit 15 Grad Celsius mittlere Werte für Ende April.

Am Mittwochnachmittag wurde das Kalenderjahr 2021 Base an der EEX mit 36,95 Euro/MWh gehandelt. Damit bleibt der Preis fast unverändert zum Dienstag, als Cal 21 für 37,00 Euro/MWh getradet wurde. Der Kontrakt habe Unterstützung aus dem relativ starken CO2-Markt bekommen, in dem sich der EUA-Leitkontrakt Dezember 20 mit 20,20 Euro/t CO2 stabilisiert habe, sagte ein Marktteilnehmer. Dies führte er auf einen schrittweisen Anstieg der industriellen Aktivitäten durch die Lockerung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus zurück.

Der Stromverbrauch in Deutschland ist nach Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) seit dem Lockdown wegen der Corona-Krise deutlich gesunken. Vom 23. März bis zum 19. April lag der deutsche Stromverbrauch demnach an Werktagen im Durchschnitt um 7,5 % unter dem für diesen Zeitraum normalerweise zu erwartenden Wert. Seit den Lockerungen ab dem 20. April liege laut IfW der Stromverbrauch durchschnittlich 6,6 % unter den Erwartungen. "Zwischen Industrieproduktion und Stromverbrauch besteht ein signifikanter Zusammenhang", erklärte IfW-Präsident Gabriel Felbermayr. "Wir müssen daher davon ausgehen, dass die Industrieproduktion seit Beginn des Lockdowns um etwa 20 % geschrumpft ist", erklärte er.

 
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Mittwoch, 29.04.2020, 17:34 Uhr