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Enerige & Management > Bilanz - Alpiq kämpft weiter mit Rahmenbedingungen
Bild: Fotolia.com, Rynio Productions
BILANZ:
Alpiq kämpft weiter mit Rahmenbedingungen
Der Schweizer Alpiq-Konzern hat im ersten Halbjahr 2017 ein negatives Ergebnis ausgewiesen. Ein Grund waren unter anderem die niedrigen Großhandelspreise.
 
Während Alpiq den Nettoumsatz im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 2,63 auf 3,02 Mrd. Euro steigern konnte, brach das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 147,27 Mio. Euro auf 0 Euro ein. Das Reinergebnis verschlechterte sich von -1,7 Mio. Euro auf -95,5 Mio. Euro. Wie das Unternehmen mitteilte, sei die negative Entwicklung auf die anhaltend niedrigen Preise im Strom-Großhandel, Währungseffekte und den langfristigen Stillstand des Kernkraftwerks Leibstadt zurückzuführen.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2017 erwartet der Schweizer Konzern ein operatives Ergebnis unter dem Vorjahreswert. Im Jahr 2016 hatte Alpiq ein Reinergebnis von 257,7 Mio. Euro erwirtschaftet. Die regulatorischen Rahmenbedingungen verzerren laut Unternehmensangaben nach wie vor den Wettbewerb in der Schweizer Stromproduktion. Alpiq setze sich weiterhin dafür ein, dass die Wasserkraft im liberalisierten Strommarkt wettbewerbsfähig betrieben werden kann. Die kurzfristige Erholung der Spotpreise dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Großhandelspreise der kommenden Jahre weiterhin unter den Gestehungskosten liegen, so Alpiq.

 
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Dienstag, 29.08.2017, 12:59 Uhr