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Enerige & Management > Mobilität - Altmaier will E-Auto-Prämie bis 2025 verlängern
Bild: swa, Thomas Hosemann
MOBILITÄT:
Altmaier will E-Auto-Prämie bis 2025 verlängern
Während der Automobil-Branchenverband das Ende des Verbrenners an die Wand malt, bringt Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) eine Verlängerung des E-Auto-Bonus bis 2025 ins Spiel.
 
 
(dpa) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) setzt sich für eine Verlängerung der sogenannten Innovationsprämie für Elektro-Autos bis 2025 ein. Bisher gilt der erhöhte Umweltbonus nur bis Ende 2021. "Ich möchte, dass die Hunderttausenden Beschäftigten in der Autoindustrie auch in 10 oder 15 Jahren noch gute Arbeitsplätze haben", sagte Altmaier der Bild am Sonntag. Dazu leiste die Innovationsprämie einen wichtigen Beitrag.

Bereits seit 2016 soll der sogenannte Umweltbonus den Verkauf von E-Autos und Plug-in-Hybriden in Deutschland ankurbeln. Im Zuge des Corona-Konjunkturpakets hat die Bundesregierung ihn noch einmal kräftig erhöht. Dieser aufgestockte Umweltbonus wird Innovationsprämie genannt. Seit der Erhöhung ist die Zahl der Förderanträge deutlich gestiegen.

Die Mehrwertsteuersenkung hingegen sollte nach Altmaiers Ansicht nicht verlängert werden. Diese sei von Anfang an als befristete Maßnahme angelegt gewesen. 

Die deutsche Autoindustrie befürchtet indessen bei zu scharfen Abgasgrenzwerten der EU das Aus für Autos mit Verbrenner-Motoren ab 2025. "Mit der Einführung der geplanten EU-7-Norm wird die EU-Kommission Autos mit Verbrennungsmotor ab 2025 de facto verbieten", sagte die Chefin des Branchenverbandes VDA, Hildegard Müller, der Deutschen Presse-Agentur. Um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens einhalten zu können, möchte die EU die CO2-Grenzwerte verschärfen. "Die Kommission will vorschreiben, dass künftig ein Fahrzeug in jeder Fahrsituation quasi emissionsfrei bleiben muss - sei es mit Anhänger am Berg oder im langsamen Stadtverkehr. Das ist technisch unmöglich und das wissen auch alle", kritisiert Müller. Damit kämen die geplanten Verschärfungen einem Verbot von Autos mit Verbrenner-Motoren gleich. 
 
Am 17. November soll sich der nächste "Autogipfel" zwischen Bund, Ländern, Branchenvertretern und Gewerkschaften unter anderem mit alternativen Antrieben befassen.

 
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