• Notierungen im Steigen
  • Energiemärkte zeigen sich weiter fest
  • Stufenweiser Smart Meter Rollout geht weiter
  • Neue Allianz fordert 500 Euro Energiewende-Prämie
  • Kabinett beschließt Etat 2022 und Klimaschutzgesetz mit Lücken
  • EnBW verkauft Start-up Twist Mobility
  • Stadtwerke Bochum erfüllen Unternehmensziele
  • EnBW will bis 2025 rund 180 Mio. Euro einsparen
  • Die Marktmacht von RWE wächst
  • Sieben Empfehlungen zum Gelingen der Energiewende
Enerige & Management > Windkraft Offshore - Auch Iberdrola setzt auf Floating-Offshore
Bild: Norwegen_Hywind
WINDKRAFT OFFSHORE:
Auch Iberdrola setzt auf Floating-Offshore
Der spanische Energiekonzern ist an zwei Demostrationsvorhaben vor den Küsten Norwegens und Spaniens mit schwimmenden Offshore-Windturbinen beteiligt.
 
Hatte Ende Februar mit dem RWE-Konzern eines der großen europäischen Energieunternehmen den Einstieg in Floating Offshore-Technologie angekündigt, folgt nun mit Iberdrola aus Spanien ein ebenfalls nicht unbedeutender Energieriese.
Die Basken sind Teil eines multinationalen Konsortiums, das Anfang 2022 eine neu entwickelte Floating-Struktur mit einer angeflanschten Windturbine der 10+x-WM-Klasse vor der norwegischen Küste testen will. Dort, auf dem Testfeld des "Marine Energy Test Centre" (MetCentre) in Karmøy mit etwa 80 Meter Wassertiefe, etwa 130 km südlich von Bergen, soll eine halbtauchende, schwimmende Betonplattform mit europäischen Fördergeldern mehrere Jahre lang auf Herz und Nieren geprüft werden. 

Entwickelt hat diese Konstruktion das norwegische Ingenieurbüro Olav Olsen, weshalb die Plattform in Branchenkreisen auch „OO-Star Wind Floater“ heißt. Der Bau dieser schwimmenden Plattform soll ab Frühjahr kommenden Jahr die ebenfalls in Norwegen ansässige Firma Kvaener übernehmen, die über reichlich Erfahrungen bei der Entwicklung und dem Bau von Offshore-Plattform für die Öl- und Gasgewinnung verfügt.

Iberdrola wird sich auch noch an einem weiteren Floating-Demovorhaben mit allerdings anderer Technik als der in Norwegen beteiligen. Einzelheiten dazu will der Energiekonzern „noch in diesem Jahr“ bekannt geben, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Durchsickern ließ Iberdrola vorab schon mal, dass diese Konstruktion im Baskenland gefertigt sowie später in den Gewässern rund um die Kanarischen Insel oder im Golf von Biscaya eingesetzt werden soll.

In den Floatern sieht Iberdrola die richtige Technologie, um die großen Offshorewind-Potenziale vor den spanischen Küsten zu erschließen. Was mit den herkömmlichen Monopile-Fundamenten angesichts der großen Wassertiefen ansonsten nicht möglich ist. Ohnehin wollen die Basken bei der Floating-Technologie auf See ganz vorne mitspielen. „Wir streben an, ein führender Akteur im Bereich schwimmender Offshore-Windtechnik zu sein“, betont Jonathan Cole, der bei Iberdrola für das gesamte Offshorewind-Geschäft verantwortlich ist.

Seine Experten prüfen derzeit auch, ob schwimmende Offshore-Windturbinen zusätzlich in den bereits vorhandenen Projekten eingesetzt werden können. Dazu zählt beispielsweise auch das Projekt Wikinger in der deutschen Ostsee, wo Iberdrola zwei weitere Hochseewindparks bauen wird. „Diese Strategie steht im Einklang mit Iberdrolas führender Rolle beim Übergang zu grüner Energie in der ganzen Welt“, wird Jürgen Blume“, Geschäftsführer von Iberdrola in Deutschland, in einer Unternehmensmitteilung zitiert.
 

 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 8.93
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Montag, 30.03.2020, 15:55 Uhr