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Enerige & Management > Vertrieb - Ausbaukrise bei der Windkraft belastet Direktvermarktung
Bild: Fotolia.com, Photo-K
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Ausbaukrise bei der Windkraft belastet Direktvermarktung
Im Januar sinkt die Leistung der direktvermarkteten Onshore-Windturbinen im Vergleich zum zurückliegenden Dezember um mehr als 140 MW - eine Entwicklung, die sich wiederholen könnte.
 
Die Krise beim Windkraftausbau an Land macht sich weiterhin bei der Direktvermarktung bemerkbar. Für diesen Januar haben die vier Übertragungsnetzbetreiber Tennet, 50Hertz, Amprion und Transnet BW in ihrer gemeinsamen monatlichen Pflichtmitteilung bei der Direktvermarktung von Strom aus EEG-Anlagen via Marktprämie lediglich ein Plus von knapp 59 gemeldet. Damit liegt das Gesamtvolumen nunmehr bei rund 79.715 MW.

Kuriosum bei der Januar-Meldung: Im Vergleich zu den Dezember-Zahlen ist die für den Januar angekündigte Direktvermarktungsleistung für die Onshore-Windenergie um knapp 143 auf nunmehr 50.365 MW gesunken, sprich es müssen in letzter Zeit mehr Windturbinen abgebaut als neu errichtet worden sein. Das ist sicherlich ein erstes Warnsignal für die Situation Anfang kommenden Jahres: Nach mehr als 20-jähriger Förderung entfällt dann für mehrere tausend ältere Windenergieanlagen die Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Wie viele Windmüller ihre Altanlagen weiterbetreiben werden, ist derzeit noch nicht zu übersehen. Branchenexperten gehen aber von einer nennenswerten Stilllegungswelle aus, sprich diese Windräder fallen komplett aus der Direktvermarktung.

Im Januar wird die direktvermarktete Solarleistung nach den Zahlen der Übertragungsnetzbetreiber um gut 114 auf etwa 14.099 MW steigen, bei der Biomasse gibt es ein Plus von 32 auf 6.484 MW.

Noch einen kleineren „Gewinner“ gibt es: Die sonstige Direktvermarktung startet mit gut 287 MW, rund 56 MW mehr als noch im Dezember. Trotz dieser Steigerung bleibt diese Vermarktungsoption ein Nischengeschäft.

 
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Freitag, 10.01.2020, 09:34 Uhr