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Enerige & Management > Elektrofahrzeuge - Batteriespeicher sollen Stromnetz entlasten
Ladepark an der Autobahn A8. Bild: EnBW
ELEKTROFAHRZEUGE:
Batteriespeicher sollen Stromnetz entlasten
Das österreichische Energieunternehmen Verbund rüstet Ultra-Schnellladestationen mit Batteriespeichern zur Pufferung aus. Die ersten fünf Anlagen sind jetzt in Betrieb gegangen.
 

In Österreich wurden Schnell-Ladestationen von Smartics EnBW in Wien, Innsbruck und Feldkirchen bei Graz mit Pufferbatterien aufgerüstet, in Deutschland sind es Standorte von Allegro in Bergkirchen (Oberbayern) und Heppenheim (Hessen). Bis zum Jahresende sollen laut einer Mitteilung von Verbund nochmals drei dazukommen. Weitere Projekte sind geplant.

Die neuen Anlagen liefern bis zu 350 kW Leistung. Das bedeutet, dass in nur fünf Minuten 100 Kilometer Reichweite geladen werden können. Was Autofahrer freut, ist für das Stromnetz allerdings mit großen Herausforderungen verbunden: Mit zunehmender Ladeleistung für die neueste Generation von Elektrofahrzeugen werden für Ladehubs Netzanschlussleistungen von bis zu 1 MW benötigt.

„Das Projekt "ZSYNERG-EZ" greift diese Herausforderungen und die damit verbundenen hohen Systemkosten für Errichtung und Betrieb von Hochleistungs-Ladeinfrastruktur für Elektromobilität auf und entwickelt neue Lösungen“, so der Verbund.

Hauptaufgabe der Energie-Kraftpakete sei die Entlastung des Stromnetzes durch „Peak-Shaving“. Wenn E-Autos an Ultra-Schnelllade-Standorten mit bis zu 350 kW laden, dann könne ab sofort ein Teil der benötigten Energie auch aus der Batterie kommen. Damit sei sichergestellt, dass das Stromnetz nicht zu sehr belastet wird und die Netzgebühren im Rahmen bleiben. In Phasen, in denen keine Ladung an der Ladestation stattfindet, würden die Speicher mit 100 % erneuerbarem Strom wieder aufgeladen und deren Flexibilität würde für Netzdienstleistungen eingesetzt.

Erste Batteriespeicher für den Einsatz am Regelenergiemarkt

Die Batteriespeicher am Verteilerkreis in Wien Favoriten, in Feldkirchen und Innsbruck sind nach Angaben von Verbund die ersten für den Regelenergiemarkt präqualifizierten Batteriespeicher in Österreich. Auch die beiden Speicher in Bergkirchen und Heppenheim sind für den Einsatz am Regelenergiemarkt in Deutschland vorgesehen.

Zusätzlich lassen sich die Flexibilitäten der Batterien auch für den Intraday-Markt nutzen. Durch Optimierung und Schwarm-Steuerung über Volery – eine digitale Plattform von Verbund – werden die Batterien zu den günstigsten Zeiten aufgeladen und am Energiemarkt eingesetzt.


 
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Freitag, 27.11.2020, 15:14 Uhr