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Enerige & Management > Kernkraft - Bayern darf sich bei der Endlagersuche nicht enthalten
Bild: Pixabay
KERNKRAFT:
Bayern darf sich bei der Endlagersuche nicht enthalten
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) mahnt das Bundesland Bayern an, den bayerischen Untergrund bei der Endlagerung von deutschem Atommüll nicht auszuschließen.
 
(dpa) − „Keine Regierung kann politisch beschließen, dass ihr Gebiet wissenschaftlich nicht geeignet ist. Sich da aus der Verantwortung zu stehlen, das geht gar nicht“, so Svenja Schulze gegenüber der Augsburger Allgemeinen vom 21. August.

Es gebe eine gemeinsame Verantwortung in ganz Deutschland für die Entsorgung des strahlenden Abfalls, „der in drei Generationen produziert wurde und nun 30.000 Generationen belasten wird“, sagte die SPD-Politikerin. Grundprinzip sei, dass es in Deutschland eine weiße Landkarte gibt, ohne jede politische Vorfestlegung, wo ein solches Endlager sein darf.

Schulze nimmt damit Bezug auf einen Passus im bayerischen Koalitionsvertrag zwischen der CSU und den Freien Wählern. Dort heißt es: „Wir denken beim Schutz unserer Heimat über Generationen hinaus. Wir sind überzeugt, dass Bayern kein geeigneter Standort für ein Atomendlager ist.“ Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte kürzlich, wie die Deutsche Presse-Agentur aufführt: „Geologisch gesehen passt Bayern nicht, da das vorhandene Gestein eine deutlich schlechtere Sicherheit aufweist als zum Beispiel Gorleben.“

Bis zum Jahr 2031 soll ein Ort in Deutschland gefunden werden, an dem der strahlende Abfall aus Atomkraftwerken möglichst sicher unterirdisch gelagert werden kann. Derzeit wertet die Bundesgesellschaft für Endlagerung geologische Daten aus, anhand derer bestimmte Gebiete dafür ausgeschlossen werden. Infrage kommen Granit, Salzstein und Ton. Ausschlusskriterien sind etwa Erdbeben-Risiken. Dazu kommen Abwägungskriterien − etwa, ob Wärmestrahlung abgeleitet werden kann.

 
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Freitag, 21.08.2020, 11:16 Uhr