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Enerige & Management > Stadtwerke - Berliner Allianz für Mieterstrom
Bild: Berliner Energieagentur
STADTWERKE:
Berliner Allianz für Mieterstrom
Die Berliner Stadtwerke und sechs kommunale Wohnungsunternehmen in der Hauptstadt wollen beim Bau von Photovoltaikanlagen für Mieterstromlieferungen eng zusammenarbeiten.
 
Noch nicht einmal ein Prozent der Gebäudedächer in Berlin ist bislang mit Photovoltaikanlagen belegt – das Potenzial dafür ist groß. Die Berliner Stadtwerke und die kommunalen Wohnungsunternehmen Degewo, Gesobau, Gewobag, Howoge, Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft sowie die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) wollen es in Kooperation erschließen.

Die sieben Partner wollen gemeinsam den Bau von Photovoltaikanlagen auf Wohnhäusern vorbereiten, um Berliner Mieter mit günstigem Solarstrom daraus versorgen zu können. Für die Zusammenarbeit haben sie die Schaffung einer Mieterstromplattform vereinbart. Die sechs kommunalen Wohnungsunternehmen unterhalten in Berlin etwa 320 000 Mietwohnungen, das sind knapp 20 Prozent des gesamten Mietimmobilienbestandes.

In Kooperation sollen zunächst die Dächer der Wohngebäude der Partner auf Eignung für Photovoltaikanlagen untersucht, Standardverträge für die Dachflächenpacht entworfen und Mieterstrom-Geschäftsmodelle entwickelt werden. Ziel sei, diese Aufgaben schneller und effizienter zu erledigen als es jeder für sich allein könnte, sagte Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Zusammenarbeit.

Der Mieterstromvertrieb soll nicht gemeinsam organisiert werden. Stadtwerke und Wohnungsgesellschaften sollen ihn in eigener Verantwortung abwickeln. Sowohl Stadtwerke wie auch einzelne Wohnungsunternehmen haben bereits erfolgreiche Probeläufe absolviert. Degewo, Gewobag und Howoge unterhalten dafür eigene Tochterunternehmen für Energiedienstleistungen.

„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mit den Landesunternehmen und allen voran mit den Berliner Stadtwerken Impulse für eine beschleunigte Umsetzung der Energiewende in der Stadt zu geben“, ergänzte Energiesenatorin Ramona Pop. Auch sie sieht die Aufgabe der Plattform darin, dem Thema Mieterstrom in der Hauptstadt Schub zu verleihen.

Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Irmer zeigte sich zuversichtlich im Hinblick auf die Entwicklung des Mieterstrommarktes in Berlin. „Ich glaube, dass die Menschen das wollen“, sagte er. Nach seiner Einschätzung kann ein Mieterstromprojekt finanziell erfolgreich sein, wenn sich etwa 25 bis 30 Prozent der Mieter eines Hauses für Mieterstrom entschieden. „Dieser Break-even sollte innerhalb von drei Jahren erreicht werden“, so Irmer. Der kommunale Versorger will in den nächsten zwei Jahren gut 5 Mio. Euro in Mieterstromprojekte investieren.

 
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Montag, 20.11.2017, 17:22 Uhr