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Enerige & Management > KWK - BKWK fordert Weichenstellung für ein zukünftiges Energiesystem
Bild: Fotolia.com, XtravaganT
KWK:
BKWK fordert Weichenstellung für ein zukünftiges Energiesystem
Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (BKWK) hat jetzt der Bundesregierung Empfehlungen für eine Konjunkturbelebung durch Investitionen in die Kraft-Wärme-Kopplung gegeben.
 

Hintergrund sind die im Bundestag noch immer nicht abgeschlossenen Beratungen für ein Kohleausstiegsgesetz. Dieses soll auch Änderungen des Kraft-Wärme-Gesetzes (KWKG) enthalten und wird derzeit in den Bundestagsausschüssen diskutiert.

Jetzt hat der BKWK ein Schreiben an die Politik versendet, welches zehn Punkte mit Empfehlungen für eine Konjunkturbelebung durch Investitionen in die Kraft-Wärme-Kopplung enthält. Im Bereich des KWKG seien gute Ansätze für die leitungsgebundene Wärmeversorgung enthalten, diese seien aber für eine künftige Wärmeversorgung ohne Kohlekraftwerke nicht ausreichend, schreibt der BKWK.

Der Verband fordert deswegen von der Regierung:

  • eine Investitionsförderung für die Versorgungssicherheit;
  • eine Förderung von hochflexiblen motorischen KWK-Anlagen;
  • eine Förderung für hochflexible motorische KWK-Anlagen und Brennstoffzellen mit Leistungen unter 100 kW in der Objekt- und Arealversorgung mit stromoptimierter, wärmegedeckelter Betriebsführung;
  • eine Förderung der Energiewende durch den Ausbau von Wärmenetzen;
  • die Nutzung von CO2-armer Wärme in allen KWK-Anlagen und Wärmesystemen zu fördern;
  • eine Förderung von BHKW mit Leistungen unter 50 kWel bis zur Evaluierung des KWKG 2022;
  • eine Verringerung des Administrationsaufwandes durch die Netzbetreiber;
  • die Förderung der Energiedienstleister oder Contractoren in der Objekt- und Arealversorgung;
  • einen Ausgleich für eine CO2-Bepreisung im Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) für hocheffiziente gasbetriebene KWK-Anlagen;
  • sowie eine Förderung für neue und modernisierte Kraftwerksanlagen.

 
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