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Enerige & Management > Wasserstoff - BMBF steckt fast eine Milliarde Euro in Großdemonstratoren
Bild: Fotolia
WASSERSTOFF:
BMBF steckt fast eine Milliarde Euro in Großdemonstratoren
Mit einem zehn Mrd. Euro schweren Investitionsprogramm will das BMBF innovative Unternehmen sowie Bildung und Forschung unterstützen. Fast eine Mrd. gehen in die Wasserstofferzeugung.
 
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) stellte am 27. Mai in Berlin das sogenannte Aktivierungsprogramm gegen die Corona-Krise vor. Sie hatte es am Vortag dem Koalitionsausschuss vorgelegt. Die Politikerin sagte: „Das Programm muss die Wirtschaft in eine Richtung stimulieren, die zukunftsfähig ist mit Blick auf das gesamte Jahrzehnt.“ Außerdem müsse genug Impuls entstehen, damit die dafür heute gemachten Schulden zurückgezahlt werden können.

Aus dem Programm sollen unter anderem 930 Mio. Euro bis 2024 in die Förderung von Wasserstoff fließen, der mit Offshore-Windenergie hergestellt wird. „Wir fördern Großdemonstratoren zur Offshore-Erzeugung von grünem Wasserstoff“, kündigte sie an. Damit bekämen Unternehmen die Chance, innovative Verfahren in der Praxis zu erproben, auch mit Blick auf Exportchancen. „Dabei stärken wir sie gleichzeitig für das Zeitalter des Klimaschutzes und starten in das Zeitalter von grünem Wasserstoff“, sagte die Ministerin.

Wasserstoffstrategie erneut verschoben

Zum erneut verschobenen Beschluss der Wasserstoffstrategie der Bundesregierung sagte Karliczek, das liege daran, dass die verschiedene Ministerien „unterschiedliche Schwerpunkte setzen“. Sie habe Verständnis, dass der Technologiewechsel für ein Industrieland wie Deutschland schwierig sei, wo immer auch Versorgungssicherheit im Fokus stehe. Zum Beispiel gelte es noch „mit dem Bundeswirtschaftsministerium Positionen übereinander zu bringen“. „Aber ich glaube, wir sind jetzt im Endspurt“, versprach sie.

Karliczek will zudem nachhaltige Technologien in den kommenden vier Jahren mit 500 Mio. Euro fördern, 250 Mio. Euro sollen investiert werden, damit Deutschland „weltweit zum Hotspot für Künstliche Intelligenz wird“, wie die Ministerin erklärte. Außerdem sollen bis zu 5000 Betriebe in den kommenden drei Jahren insgesamt 1,8 Mrd. Euro Förderung erhalten, wenn sie neue Wege etwa bei Ressourceneffizienz und dem Einsatz von KI beschreiten. Die steuerliche Forschungsförderung soll von 500.000 Euro auf eine Mio. Euro pro Jahr verdoppelt werden. „Für kleinere und mittlere Betriebe halte ich eine befristete 100-%-Förderung für sinnvoll“, sagte sie abschließend.

 
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