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Enerige & Management > Windkraft Offshore - BSH macht Weg frei für den Offshore-Ausbau
Bild: E&M
WINDKRAFT OFFSHORE:
BSH macht Weg frei für den Offshore-Ausbau
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat die Erste Verordnung zur Umsetzung des Windenergie-auf-See-Gesetzes (1. WindSeeV) erlassen.  
 
Mit der Verordnung hat die Behörde die Eignung der Flächen N-3.7, N-3.8 und O-1.3 in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) für die Nutzung durch Windenergie festgestellt.
Die Feststellung der Eignung ist Voraussetzung für die Ausschreibung von Flächen für Offshore-Windenergie in der AWZ durch die Bundesnetzagentur. Aufgrund der 1. WindSeeV können nun Flächen mit einer zu installierenden Leistung von insgesamt 958 MW ausgeschrieben werden. Nach den Festlegungen des Flächenentwicklungsplans des BSH sollen diese drei Flächen 2021 von der Bundesnetzagentur ausgeschrieben und versteigert werden.

Die Flächen N-3.7 und N-3.8 liegen in der deutschen AWZ der Nordsee, etwa 30 bis 40 km nördlich der ostfriesischen Inseln. Die Fläche O-1.3 in der deutschen AWZ der Ostsee befindet sich etwa 40 km nordöstlich der Insel Rügen. Die Inbetriebnahme der Windenergieanlagen ist für das Jahr 2026 vorgesehen.

Mit der fristgerechten Ausfertigung der Verordnung liefert das BSH einen wichtigen Baustein für die Umsetzung des in der Offshore-Vereinbarung vom 11. Mai 2020 zwischen Bund, Küstenländern und Übertragungsnetzbetreibern vereinbarten Offshore-Ausbaus.

Zeitgleich hat das BSH den Flächenentwicklungsplan 2020 (FEP) veröffentlicht.
Das BSH legt mit dem FEP für die Jahre ab 2026 in der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nord- und Ostsee Flächen fest, auf denen künftig Offshore-Windparks errichtet werden sollen. Es legt zugleich fest, wie und wann diese Flächen an das landseitige Stromnetz angebunden werden und legt technische Grundsätze für die Anbindungsleitungen fest. Im Rahmen der durchzuführenden strategischen Umweltprüfung wurde ermittelt, beschrieben und bewertet, welche möglichen Auswirkungen die Durchführung des Plans auf die Meeresumwelt hat.

„Mit der Fortschreibung des Flächenentwicklungsplans zur planerischen Umsetzung des Ziels des Ausbaus der Offshore-Windenergie von 20 GW bis 2030 leistet das BSH einen wichtigen Beitrag für die Energiewende“, so die Präsidentin des BSH, Karin Kammann-Klippstein.

Erstmals legt das BSH im FEP 2020 auch sogenannte "sonstige Energiegewinnungsbereiche" fest. In diesen Bereichen sollen innovative Energiegewinnungsformen beispielsweise für die Wasserstoffproduktion ohne Anschluss an das öffentliche Stromnetz erprobt werden.

 
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Montag, 21.12.2020, 16:15 Uhr