• Gasmärkte ohne klaren Trend
  • Uneinheitliche Bewegungen auf den Energiemärkten
  • Nippon will Zahl der Geothermieanlagen verdoppeln
  • Aufruf für europaweites Deponieverbot
  • Wärme Hamburg schneidet besser ab, als erwartet
  • Ein System für alle Gewerke
  • Kommt Werbeverbot für fossile Brennstoffe?
  • Schlüssel Spark funktioniert ohne Batterie
  • Digitalisierung für zeitgemäße Immobilienverwaltung
  • Große Chancen für Energieversorger
Enerige & Management > Windkraft Onshore - Das Auftragspolster von Vestas wird größer
Bild: Fotolia, sdesign1
WINDKRAFT ONSHORE:
Das Auftragspolster von Vestas wird größer
Trotz der Corona-Krise hat der dänische Windturbinenhersteller Vestas im zweiten Quartal dieses Jahres neue Aufträge in Milliardenhöhe an Land ziehen können.
 
(dpa) − Zuletzt erhielt der weltweit größte Hersteller von Windturbinen zwei Aufträge über 100 MW aus China. Nach eigenen Angaben verfügten die Dänen Ende Juni über einen Gesamtbestand an Aufträgen und Serviceverträgen im Wert von 35,1 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Plus von 3,6 Mrd. Euro verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, wie die Deutsche Presseagentur mitteilte. Zwar sehe das Management von Vestas weiterhin die Unsicherheiten angesichts der Corona-Krise, zeige sich aber zuversichtlich. „Unter schwierigen Umständen und ohne staatliche Hilfen hat Vestas eine starke Leistung erbracht“ − mit diesen Worten zitiert die Agentur Konzernchef Henrik Andersen.

Nachdem der Konzern seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr im April noch ausgesetzt hatte (E&M berichtete), rechnet das Management nun wie zuvor mit Erlösen in Höhe von 14 bis 15 Mrd. Euro. Mit Blick auf die Gewinnpläne zeigt sich der Windturbinenhersteller laut dpa jedoch zurückhaltender: Vestas geht davon aus, dass nur noch 5 bis 7 % des Umsatzes als operativer Gewinn hängenbleiben werden. Vor einigen Monaten hatte der Konzern noch 7 bis 9 % angepeilt.

Im zweiten Quartal hat Vestas laut eigenen Angaben ihren Umsatz im Jahresvergleich um 67 % auf 3,54 Mrd. Euro steigern können. Das operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) sei jedoch aufgrund außerordentlicher Rückstellungen für Garantiefälle bei bereits installierten Anlagen um fast drei Viertel auf 34 Mio. Euro. eingebrochen, heißt es in der Unternehmensmitteilung. Unter dem Strich verbuche Vestas einen Verlust von 5 Mio. Euro. Ein Jahr zuvor waren es noch 90 Mio. Euro Gewinn.

Im ersten Quartal hatte Vestas einen noch höheren Verlust ausweisen müssen. Der Grund dafür: logistische Probleme und Lieferengpässe infolge der Corona-Krise.

 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 2.98
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Dienstag, 11.08.2020, 12:33 Uhr